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Gifhorn Stadt Süßwaren-Laden Chocolata macht 2020 dicht
Gifhorn Gifhorn Stadt Süßwaren-Laden Chocolata macht 2020 dicht
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16:18 23.10.2019
Aus für ein Traditionsgeschäft: Chocolata am Steinweg schließt Anfang 2020. Für die Ladenfläche gibt’s bereits einen Nachmieter. Quelle: Sebastian Preuß
Gifhorn

Ob Trüffel, Pralinen, Ingwer, Gebäck, Wein, Sekt oder Tee: Im Süßwaren-Geschäft Chocolata am Steinweg gab’s mehr als 50 Jahre lang ein breites Sortiment – nicht nur für Naschkatzen. Damit ist bald Schluss. Das kleine Geschäft schließt im Februar 2020 für immer. Auch die Filiale in Peine wird schließen. Ein Nachmieter für die Ladenfläche ist bereits gefunden.

Tolles Mietverhältnis

Vermieterin Irmgard Meyer ist schon ein wenig traurig darüber, dass Chocolata nach mehr als fünf Jahrzehnten aus ihrer Immobilie am Steinweg auszieht. „Wir hatten immer ein tolles Verhältnis zu Mieterin und Geschäftsführerin Uta Heider und ihrem Mann“, berichtet die Gifhornerin. „Aber vermutlich hat es sich für den Familienbetrieb nicht mehr gerechnet – die Leute kaufen solche Waren vermehrt in Supermärkten ein“, glaubt Meyer den Grund für die Schließung zu kennen. Chocolata – mit mehr als 40 Filialen in der Region vertreten – schließe Standorte auch in anderen Städten, so Meyer.

Nachmieter gefunden

Noch hängt ein gelber Zettel in der Chocolata-Schaufensterscheibe, auf dem eine Telefonnummer für interessierte Nachmieter steht, doch den will Irmgard Meyer jetzt abnehmen. „Ich habe bereits einen Nachmieter gefunden – er wird am 1. April einziehen“, will Meyer den Namen des Geschäfts noch nicht verraten. Nach dem Auszug von Chocolata werde der März erst einmal für eine Modernisierung der 70 Quadratmeter großen Ladenfläche genutzt, so die Vermieterin.

Altes Fachwerkhaus

Das Fachwerkhaus an Steinweg 40, in dem sich Chocolata mehr als 50 Jahren befunden hat, gehört mit zu den ältesten Gebäuden in Gifhorns Innenstadt. „Es wurde 1635 gebaut“, so Meyer. Durch ein Feuer im Jahr 1986 wurden Teile des Gebäudes schwer beschädigt. Ein Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden Hauses war damals notwendig.

WiSta-Vorschlag

Eine Idee der Wirtschafts- und Stadtmarketing GmbH (WiSta), die sich ebenfalls in die Nachmieter-Suche eingeschaltet hatte, gefiel Meyer nicht. Eine gastronomische Nutzung des Ladens unter Einbeziehung des Innenhofes sowie ein Bootsanleger an der Aller: Mit diesem Vorschlag der WiSta konnte sich die Hauseigentümerin nicht anfreunden. Auch eine Computer-Firma habe Interesse signalisiert, sich dann jedoch nicht gemeldet, so Meyer.

Von Uwe Stadtlich

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