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Gifhorn Stadt Wie Peter Prange bei Bücher Nolte ankommt
Gifhorn Gifhorn Stadt Wie Peter Prange bei Bücher Nolte ankommt
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11:00 25.10.2019
Mit dem zweiten Teil seines Wolfsburg-Romans bei Bücher Nolte: Peter Prange las aus "Eine Familie in Deutschland" und signierte auch Bücher. Quelle: Mette Engel
Gifhorn

Der deutsche Schriftsteller Peter Prange begeisterte mit seinem Werk „Eine Familie in Deutschland“ die Gifhorner Fans bei Bücher Nolte. Jeder Platz war am vergangenen Mittwoch belegt und jedes Ticket verkauft. „Ich freue mich, dass die Literatur in Gifhorn noch einen so hohen Stellenwert hat“, sagte der Inhaber der Buchhandlung Lutz Dänzer: „Heutzutage wird alles digitalisiert, sodass kaum noch jemand zum Buch greift.“

Familien-Geschichte

Vor eineinhalb Jahren erschiender erste Band „Eine Familie in Deutschland“, und nun folgte der zweite Teil mit dem Titel: „Am Ende die Hoffnung“. Dieser abschließende Teil des Romans erzählt die Geschichte der Fallersleber Zuckerrüben-Familie Ising von Kriegsbeginn 1939 bis zum Tag der Kapitulation 1945, ergänzt um einen im Jahr 1955 spielenden Epilog.

Hoher Recherche-Aufwand

Der Aufwand für die Recherche für seine zahlreichen historischen Bücher ist immens. Prange reiste dafür immer von Schauplatz zu Schauplatz, konsultierte die verschiedensten Experten und vergrub sich für noch mehr Infos in den Bibliotheken. Doch das empfindet der Autor nicht als Last, sondern als Lust, um mehr zu lernen. Somit erfuhr er bei seinen Recherchen auch, dass Wolfsburg 1938 als Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben gegründet wurde, was ihn sehr überrascht habe.

Der 64-Jährige promovierte nach einem vielseitigen Studium mit einer Arbeit zur Sittengeschichte der Aufklärung. Nach beruflichen Stationen in Wirtschaft und Wissenschaft lebt er nun als freier Schriftsteller mit seiner Familie in Tübingen.

Prange signiert

Nachdem er ein paar Seiten aus seinem Buch vorgelesen und dieses dem Leser anschließend mit zusätzlichen Infos nähergebracht hatte, hatten die Besucher die Möglichkeit, sich ein Exemplar des Autors sofort zu kaufen. Außerdem ließen es sich einige persönlich handschriftlich signieren. Peter Prange war nach der Lesung und während der Pause offen für Fragen und hat somit die Gäste gut unterhalten.

Von Mette Engel

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