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Gifhorn Stadt Wechselgeldtrick: So kann man sich schützen
Gifhorn Gifhorn Stadt Wechselgeldtrick: So kann man sich schützen
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19:40 21.06.2019
Wechselgeldtrick: Die Polizei Gifhorn gibt Tipps, wie man sich im Falle eines Falles verhalten sollte. Quelle: Archiv
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Gifhorn

Ein Unbekannter spricht in der Gifhorner Innenstadt am helllichten Tag zwei Frauen an. Er braucht ihre Hilfe, es fehlt das Kleingeld fürs Parken. Von wegen. Dass der Mann die Hilfsbereitschaft der Gifhornerinnen einfach nur schamlos ausgenutzt hat, stellen die Frauen nach seinem Verschwinden fest. Einem Opfer fehlen 50, dem anderen 150 Euro im Geldbeutel. So passierte es vor wenigen Tagen. Tipps, wie man solche Vorfälle vermeiden kann, gibt die Polizei.

Kein Patentrezept

Nein, ein Patentrezept kann da auch Manuela Hahne, Sprecherin der Gifhorner Polizei, nicht geben. Ist es vielleicht sogar schlau, überhaupt niemandem mehr auf offener Straße zu helfen? „Das wäre auch nicht richtig“, findet Hahne. Denn auf keinen Fall sollte man um Hilfe bittende Mitmenschen in den Generalverdacht setzen, sie könnten Böses im Schilde führen.

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„Älteren, die alleine unterwegs sind, könnte man vielleicht noch eher empfehlen, nicht den Geldbeutel zu zücken. Immerhin seien im Regelfall ja auch Geschäfte in der Nähe, die Geld wechseln könnten.

Außerhalb der Reichweite

Ansonsten gelte: Den Geldbeutel immer sicher außerhalb der Reichweite von Fremden zu halten, wenn man mit Geldwechseln weiter helfen wolle. Denn Gauner legten es darauf an, im Körperkontakt an Scheine und Münzen zu kommen.

In den letzten Jahren kam es wieder zu solchen Vorfällen im Landkreis Gifhorn, häufig waren dabei Supermarkt-Parkplätze Tatorte. Meistens suchen sich Ganoven dabei Ältere als Opfer aus. Ihnen rät Hahne, im Zweifelsfall und je nach Örtlichkeit sich nicht aufs Geldwechseln einzulassen. „Das dürfte dann sicherer sein.“

Von Andrea Posselt