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Gifhorn Stadt Hallensanierung wird Millionenprojekt
Gifhorn Gifhorn Stadt Hallensanierung wird Millionenprojekt
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18:34 27.11.2019
Sporthalle Flutmulde: Die Sanierung ist ein Millionen-Projekt. Der Bauausschuss befasst sich jetzt mit Details. Quelle: Torben Niehs (Archiv)
Gifhorn

Es besteht Handlungsbedarf, denn die Sporthalle Flutmulde ist in die Jahre gekommen. Die Sanierung des riesigen Gebäudes entwickelt sich zum Millionenprojekt – und wird vermutlich teurer als geplant. Mit Details zum Zeitplan und den notwendigen Arbeiten befasst sich am 3. Dezember der Bauausschuss.

Diverse Mängel

„Die Sporthalle Flutmulde muss aufgrund diverser Mängel – unter anderem im Bereich der Dachabdichtung und der Haustechnik – grundlegend saniert werden“, unterstreicht die Stadt in einer Vorlage für die Politik die Notwendigkeit des Vorhabens. Zerschlagen hat sich die Hoffnung der Stadt, dass der Bund sich mit einer bis zu 45-prozentigen Förderung an der Sanierung beteiligt. Gifhorn wurde aus Finanzmitteln eines Förderprogramms nicht bedacht. Nach der Ablehnung der Bundesförderung bereitet die Verwaltung zurzeit, wie im Finanzausschuss am 11. September berichtet, einen Förderantrag über das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport vor.

Kostensteigerung

Die Sanierung der riesigen Halle wird richtig teuer: Im Haushaltsplanentwurf sind bisher stattliche 1,5 Millionen Euro für 2020 eingeplant, weitere 1,5 Millionen Euro müssen dann noch einmal für das Haushaltsjahr 2021 eingestellt werden. „Des Weiteren stehen im Jahr 2019 bereits 300 000 Euro als Planungskosten zur Verfügung“, informiert die Verwaltung. „Im Zuge der fortschreitenden Planungen ist bereits jetzt sicher, dass diese Summe für die notwendigen Maßnahmen nicht ausreichend ist und im Rahmen der Veränderungsliste im Ausschuss für Wirtschaft, Finanzen und Beteiligungen angepasst werden muss“, bereitet die Stadt die Politik auf eine Kostensteigerung vor.

Umfassendes Projekt

Bereits im Frühjahr hatte Stadtsprecherin Annette Siemer Projektdetails zur Flutmulden-Sanierung genannt. Es geht um die Hallendach-Eindeckung und um die Erneuerung von Lichtkuppeln und Entwässerung. Neu gemacht und ersetzt werden auch Sportboden, Fenster, Außentüren sowie die Böden in Fluren und Umkleiden. Geld soll auch für neue Geräteraum-Tore, Elektroinstallation, die elektroakustische Anlage und die Beleuchtung fließen. Auch Anstrich- und Malerarbeiten stehen auf der Agenda.

Weitere Hallen-Sanierung

Eines steht jedoch bereits jetzt fest: Um die Einschränkungen beim Schul- und Vereinssport so gering wie möglich zu halten, soll der Startschuss für die Sanierung der Flutmulden-Halle erst fallen, wenn die Sporthalle der IGS am Lehmweg wieder zur Verfügung steht. Dort hat der Landkreis Erneuerungs- und Modernisierungsarbeiten beauftragt, die seit Wochen laufen.

Von Uwe Stadtlich

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