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Gifhorn Stadt Beamte ertappen Raserinnen und schnappen flüchtenden Pedelec-Fahrer
Gifhorn Gifhorn Stadt Beamte ertappen Raserinnen und schnappen flüchtenden Pedelec-Fahrer
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14:47 07.05.2020
Bilanz der Polizei vom Donnerstag: Zwei Raserinnen gestoppt und einen flüchtenden Pedelec-Fahrer geschnappt.
Bilanz der Polizei vom Donnerstag: Zwei Raserinnen gestoppt und einen flüchtenden Pedelec-Fahrer geschnappt. Quelle: Archiv
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Gifhorn

Nach mehreren Anwohnerbeschwerden wurde am Donnerstag von Beamten der Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Gifhorn die Geschwindigkeit der Kraftfahrzeuge auf dem Isenbütteler Weg gemessen. Und ein Streifenwagen musste einen flüchtenden Pedelec-Fahrer wieder einfangen.

Dort gilt auf ganzer Länge Tempo 30. Zwischen 10 und 11.15 Uhr meldet die Polizei vier Verstöße. Schnellste Fahrerin war eine 42-Jährige in ihrem Skoda, die mit Tempo 50 erwischt wurde und damit um Haaresbreite an einem Fahrverbot vorbei schrammte. Das Verwarngeld von 50 Euro entrichtete sie vor Ort. Auf Platz zwei landete eine 36-Jährige mit einem Golf, bei der 47 Stundenkilometer gemessen wurden. Auch sie muss 50 Euro Verwarngeld zahlen. Außerdem folgt ein Strafverfahren, da der Gifhornerin Ende März der Führerschein nach einer Trunkenheitsfahrt abgenommen worden war.

Auch für Pedelecs gelten Ampeln

Gegen 13.15 Uhr fiel den Beamten während der Streifenfahrt ein 49-jähriger Pedelec-Fahrer aus Rötgesbüttel auf, der an der Lüneburger Straße stadteinwärts fuhr und dabei die rote Ampel an der Einmündung der Konrad-Adenauer-Straße passierte. Als die Polizisten ihren Streifenwagen wendeten, um den Radfahrer zu kontrollieren, wendete er auch mit seinem Elektrofahrrad und floh über die Konrad-Adenauer-Straße in die Fußgängerzone, die er dem Verbot zum Trotz durchfuhr. Am Schillerplatz stellten ihn die Beamten. Zunächst versuchte der Mann noch, sich zu verstecken, aber ohne Erfolg. Er muss nun 100 Euro Bußgeld plus 25 Euro Verwaltungsgebühr für den Rotlichtverstoß sowie 30 Euro für das vorsätzliche Befahren der Fußgängerzone zahlen.

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Von der AZ-Redaktion

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