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Gifhorn Stadt Nur 50 Jugendliche folgen dem Aufruf zur Demo
Gifhorn Gifhorn Stadt Nur 50 Jugendliche folgen dem Aufruf zur Demo
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07:45 27.04.2019
Dritte Auflage: Erneut gab’s in Gifhorn eine FridaysForFuture-Demo. Beim Marsch durch die Fußgängerzone waren jedoch nur 50 Umweltaktivisten mit dabei. Quelle: Cagla Canidar
Gifhorn

Philipp Knotz (16), Zehntklässler des Otto-Hahn-Gymnasiums, hatte den dritten Protestmarsch aus Rücksicht auf Klausuren und Deutsch-Abschlussprüfungen extra in die Nachmittagsstunden gelegt, um den Prüflingen die Teilnahme zu ermöglichen. „Wir haben bei Polizei und Ordnungsamt 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet“, ließ sich Knotz trotzdem nicht entmutigen.

„Kohle-Konzerne baggern in der Ferne“

„Kohle-Konzerne baggern in der Ferne, zerstören unsere Umwelt, nur für einen Batzen Geld“: Mit einem Megaphon übernahm der Gifhorner die Rolle des „Vorsängers“ und die FridaysforFuture-Protestler skandierten lautstark beim Marsch mit.„Ich finde es klasse, dass sich jungen Menschen für den Klimaschutz einsetzen – wir haben schließlich nur eine Erde“, hatte sich Vasileios Preventis (49) bereits zum dritten Mal an der Freitagsdemo beteiligt. „Mehr Erwachsene müssten den Protest unterstützen“, forderte er.

Kritik an Radwegenetz

Mit dem Rad war Tobias Kirmse aus Meine zur Demo gekommen. Der 16-Jährige vom Philipp-Melanchthon-Gymnasium übte Kritik am schlecht ausgebauten Radwegenetz. Trotzdem rief er dazu auf, mehr Wege mit dem Fahrrad zurückzulegen.CO-2-Ausstoß werde vermieden, die Umwelt werde geschont. Für die BUND-Kreisgruppe sprachen Manfred Michel und Eva Gresky. Sie luden zu einer A-39-Protest-Demo am 11. Mai ab 11 Uhr in Wolfsburg ein.

Von Uwe Stadtlich

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