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Gifhorn Stadt Millionenprojekt: Politik ist für Anbau
Gifhorn Gifhorn Stadt Millionenprojekt: Politik ist für Anbau
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09:07 30.11.2019
Michael-Ende-Schule: Die Politik ist für einen Anbau, der mindestens sechs Millionen Euro kostet. Baubeginn soll 2020 sein. Quelle: Sebastian Preuß (Archiv)
Gifhorn

Mehr Platz für eine Mensa und den Ganztagsbereich: Gifhorns Michael-Ende-Schule am Pommernring soll wachsen – und die Politik ist dafür. Details zu dem Millionen-Projekt präsentierte Hochbau-Fachbereichsleiter Karsten Moritz jetzt im Ausschuss für Schulen, Kindertagesstätten und Sport.

Anbau an zwei Stellen

„Wir wollen an zwei Stellen anbauen“, erläuterte Moritz die Vorentwurfsplanung, die mit der Schulleitung abgestimmt worden ist. Vorgesehen sei an dem parkplatzseitigen Gebäuderiegel ein Anbau, der Platz für vier allgemeine Unterrichtsräume biete. Ganztagsbereich und Mensa sollen in einem anderen Trakt untergebracht werden. Dieser Anbau werde an einem anderen Gebäudeabschnitt der Schule entstehen, der sich an einem fußläufigen Verbindungs- und Stichweg zwischen Pommernring und Lehmweg befinde. In diesem Bauabschnitt sollen nach Fertigstellung neben der Mensa auch Lehrerzimmer und Verwaltung untergebracht werden. Platz für Multifunktionsräume will das beauftragte Planungsbüro „Die Planschmiede“ im Obergeschoss schaffen.

Fit für die Zukunft

„Wir machen die Schule fit für die Zukunft“, verwies der Fachbereichsleiter darauf, dass die Erweiterung der Ende-Schule von drei auf vier Züge angesichts steigender Schülerzahlen unbedingt notwendig sei.

Baustart nächstes Jahr

Da die Mensa des Landkreises an der IGS – sie befindet sich in direkter Nachbarschaft – ab dem Sommer 2021 nicht mehr für die Kinder der Michael-Ende-Schule zur Verfügung stehe, sei eine Inbetriebnahme der neuen Mensa für diesen Zeitpunkt geplant. „Wir werden im nächsten Jahr mit den Bauarbeiten loslegen“, kündigt Schul-Fachbereichsleiter Jens Brünig an.

Pausenhof erhalten

Während der Bauphase – die Stadt sei darauf bedacht, möglichst viel vom bestehenden Schul- und Pausenhof zu erhalten – werde es zu Einschränkungen im Unterrichtsbetrieb kommen, bereitete Moritz das Kollegium, die Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern auf das Projekt vor. „Eine Baustelle ohne Dreck und Lärm gibt es nun einmal nicht, doch das Endergebnis wird sehr gut sein.“

Sechs Millionen Euro

Zur Umsetzung des Vorhabens sind mindestens sechs Millionen Euro notwendig. Die Baukosten sind für die Jahre 2020 bis 2022 veranschlagt. 200 000 Euro stehen bereits 2019 als Planungskosten bereit. Moritz machte in seinen Ausführungen jedoch auch deutlich, dass eine Kostensteigerung möglich sei. Bisher handele es sich nämlich nur um eine Vorentwurfsplanung. Dieser stimmte der Ausschuss einstimmig zu. Schulleiterin Ulrike Schachtrupp-Jürgen steht hinter dem Vorentwurf: „Wir finden die Planungen sehr gut.“

Von Uwe Stadtlich

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