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Gifhorn Stadt Mehr Unfälle und verstärkte Kontrollen
Gifhorn Gifhorn Stadt Mehr Unfälle und verstärkte Kontrollen
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19:00 18.09.2019
Kontrollen der Polizei: Die Ordnungshüter haben Radfahrer zur Kasse gebeten, die verbotenerweise durch die Fußgängerzone geradelt sind. Quelle: Cagla Canidar (Archiv)
Gifhorn

Die Verkehrsunfallzahlen im Landkreis Gifhorn sind gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen. Im Verkehrsausschuss der Stadt informierte Polizei-Fachmann Winfried Enderle die Politik. Er präsentierte Zahlen zum Unfallgeschehen und informierte über Kontrollen.

Bereits 2890 Unfälle

„Gegenüber dem Vorjahr sind die Unfallzahlen im Kreisgebiet um 8,2 Prozent gestiegen“, so Enderle. Aktuell weise die Statistik 2890 Unfälle aus, im Vorjahreszeitraum seien es lediglich 2671 Unfälle gewesen. Neun Unfälle mit Todesfolge habe es 2018 gegeben, zehn tödlich Unfälle seien es bisher in diesem Jahr. Die Zahl der Unfälle mit Schwerverletzten sei von 73 auf 74 gestiegen, die Zahl der Unfälle mit Leichtverletzten liege aktuell bei 337 (Vorjahr 324).

Gefahr durch Wild

Eine enorme Steigerung gebe es bei den Wildunfällen im Kreisgebiet – sie seien von 832 auf 1076 angestiegen. „Dieses entspricht einer Steigerung von 29,3 Prozent“, rechnet Winfried Enderle der Politik vor. Ebenfalls nicht erfreulich: eine Steigerung bei den Alkoholunfällen von 39 auf 48 (eine Zunahme von 23 Prozent).

Zahlen für das Stadtgebiet

Zahlen hatte Enderle auch für das Stadtgebiet dabei: Unfalltote habe es in Gifhorn bisher nicht gegeben, dafür jedoch 14 Unfälle mit Schwerverletzten (Vorjahr 17) und 111 Unfälle mit Leichtverletzten (Vorjahr 101). Die Zahl der Alkoholunfälle bewege sich auf Vorjahresniveau (bisher 13 in 2019, zwölf in 2018).

Tempo-Kontrollen

In Sachen Verkehrsüberwachung sei Gifhorns Polizei ebenfalls nicht untätig gewesen. 18 Mal sei vor Schulen und auf Schulwegen kontrolliert worden, so Enderle. Zudem habe es im August 14 Tempo-Kontrollen im Stadtgebiet geben. Das Ergebnis: 117 Verwarnungen, 14 Bußgelder und drei Fahrverbote.

22 Radler ertappt

Ein Auge habe die Polizei auch Radler, die das Radfahrverbot in der Fußgängerzone zwischen elf und 18 Uhr ignorieren: Bei einer Kontrolle am 16. September seien im nördlichen Teil der Fuzo in nur 35 Minuten 22 Radfahrer ertappt und zur Kasse gebeten worden.

Von Uwe Stadtlich

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