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Gifhorn Stadt Macher der Gamsen-Chronik stiften Dokumente
Gifhorn Gifhorn Stadt Macher der Gamsen-Chronik stiften Dokumente
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09:00 27.09.2019
Historische Dokumente: Die Macher der Gamsener Ortschronik von 2007 übergaben ihre Unterlagen jetzt ans Stadtarchiv. Quelle: Torben Niehs
Gifhorn

Mehrere Körbe voll mit alten Dokumenten haben die Macher der Gamsener Chronik am Donnerstagnachmittag ans städtische Archiv übergeben. Bürgermeister Matthias Nerlich, der bei dem offiziellen Akt im Rathaus dabei war, nannte das Sammelsurium aus Akten, Büchern, Abschriften, Fotos, Artikel aus der Aller-Zeitung und anderem mehr einen „großartigen Schatz“.

Zugriff von zuhause

Wortwörtlich in Empfang nahm ihn die Stadtarchivarin Heike Klaus-Nelles. Sie wird die Unterlagen zur Geschichte des größten Gifhorner Ortsteils, anhand derer ab dem Jahr 2000 innerhalb von sieben Jahren die Chronik des Gifhorner Ortsteils entstand, nun sichten, bewerten, Duplikate aussortieren und „als ersten Schritt“ schließlich alles in ein Verzeichnis aufnehmen, „auf das jedermann von zuhause aus Zugriff hat“, so Klaus-Nelles.

Recherche über Titel

Es handelt sich dabei um das Archivinformationssystem der Landesarchive Hessen und Niedersachsen Arcinsys, das unter arcinsys.niedersachsen.de auch eine Onlinesuche bietet. Allerdings werden von Klaus-Nelles nicht die kompletten Dokumente erfasst: „Man kann nach Erfassung über die Titel recherchieren.“ Fotos würden aus Daten- und Urheberschutzgründen nicht online verfügbar sein – wohl aber im Archiv der Stadt Gifhorn.

Einiges über Kästorf

Bereits 2014, sieben Jahre nach Fertigstellung der Gamsener Chronik, sei ein Schwung amtlicher Unterlagen – unter anderem Protokollbücher des Schiedsamtes – ans Archiv übergeben worden. Trotzdem ist der Anteil der dort verwahrten Dokumente aus den heutigen Ortsteilen im Verhältnis zu denen aus der Stadt Gifhorn noch verschwindend gering: Von rund 550 Archivboxen sind bislang nur vier gefüllt mit Historie aus Neubokel, Wilsche, Winkel, Gamsen und Kästorf. „Wobei letzteres noch am stärksten vertreten war, weil auch dort schon eine Chronik erstellt wurde“, so Klaus-Nelles.

„Alte Unterlagen anbieten“

Fachbereichsleiter Kultur, Dr. Klaus Meister, appellierte in diesem Zusammenhang an die Bürger, „alle alten Unterlagen, beispielsweise aus Nachlässen, zu sichern, indem sie sie dem Stadtarchiv anbieten“. Besonders Fotos seien von großem Wert. Diese würden bereits jetzt von Dr. Bernhard Schürmann, einem der vier ehrenamtlichen Mitarbeitern des Archivs, sukzessive digitalisiert.

Von Jörg Rohlfs

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