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Gifhorn Stadt Landkreis peppt noch mehr Radwanderwege auf
Gifhorn Gifhorn Stadt Landkreis peppt noch mehr Radwanderwege auf
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14:00 11.12.2019
Radwanderwege aufmöbeln: Der Landkreis Gifhorn bündelt die Investitionen in diese touristische Infrastruktur und beteiligt die Kommunen finanziell über die Kreisumlage, die diese an ihn entrichten müssen. Quelle: Archiv
Gifhorn

Das touristische Radwegenetz zwischen Wittingen und Meine, Brome und Meinersen soll auf Vordermann gebracht werden. Und die Regie übernimmt der Landkreis Gifhorn. Er hat sich einiges vorgenommen. An den Kosten beteiligt er die Kommunen über eine Erhöhung der Kreisumlage, die diese allgemein an ihn abführen müssen.

Einen Vorgeschmack auf bessere Radwanderwege gab es in diesem Jahr auf den Routen von Kästorf nach Wahrenholz und zwischen Gifhorn, Dannenbüttel, Clausmoor und Tankumsee mit neuem Schotterbelag und verbreiterten Radfahr-Streifen neben dem Waldweg. Dieses Pilotprojekt dient als Beispiel für die kommenden Jahre.

Absprache mit den Kommunen

Dazu hat sich der Landkreis zwei Jahre lang mit seinen zehn Mitgliedskommunen zusammen gesetzt, berichtete Erster Kreisrat Dr. Thomas Walter im Verkehrsausschuss. „Es ist uns gelungen, ein Einvernehmen mit allen zehn Hauptverwaltungsbeamten zu erzielen.“ Tenor: Der Landkreis wird auch auf Wegen tätig, die eigentlich den Gemeinden gehören. Es geht dabei um 82 Kilometer Feldwege aus Sand, Schotter und Radwege neben Feldwegen aus Schotter.

Das sind die Kosten der kommenden Jahre

Und das will der Landkreis in den kommenden Jahren in diese Strecken investieren: Bis 2023 jeweils jährlich zwischen 725 000 und 1,1 Millionen Euro an Instandhaltung und Instandsetzung plus bis zu 394 000 Euro jährliche Unterhaltung. Dabei geht es unter anderem um neuen Belag, neue und einheitliche Beschilderung sowie neue Ausrüstung mit Tischen, Bänken, Schutzhütten und Infotafeln.

Kommunen beteiligen sich an Kosten

Dass der Landkreis dafür über die Kreisumlage mehr Geld von den Mitglieds-Kommunen verlangen will, provozierte im Ausschuss dann doch Diskussionen. „Es ist eine zusätzlich Leistung des Landkreises, also muss die Kreisumlage erhöht werden“, sagte Walter. Das sei mit den Bürgermeistern der Kommunen doch auch so abgemacht. Die Kommunen seien bereit, sich somit solidarisch an den Kosten zu beteiligen. Davon hätten alle was, so Walter. Denn immer mehr Radwanderer – einheimische, aber eben auch Touristen – seien im Kreis Gifhorn unterwegs – ein wichtiger Faktor für die Gastronomie.

Von Dirk Reitmeister

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