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Gifhorn Stadt In Gifhorn wird das Sanduhr-Parken eingeführt – so funktioniert es
Gifhorn Gifhorn Stadt In Gifhorn wird das Sanduhr-Parken eingeführt – so funktioniert es
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21:27 16.09.2019
Kurzzeit-Parken per Sanduhr: Das wird bald auch in Gifhorn möglich sein. Die Politik stimmte am Montag dafür. Quelle: dpa
Gifhorn

Gute Nachricht für alle Autofahrer: Kurzzeit-Parken per Sanduhr wird bald auch im Stadtgebiet möglich sein. Der Verkehrsausschuss gab am Montag mehrheitlich grünes Licht für einen entsprechenden Antrag der Gruppe CDU/Grüne.

Positives Beispiel

Schnell einen Apotheken-Gang erledigen oder eine gehandicapte Person vom Arzt abholen: CDU-Fraktionschef Thomas Reuter bezeichnete das Parken per Sanduhr als „pragmatisch und unkompliziert“. Gifhorn folge damit einem positven Beispiel der Stadt Cloppenburg: In der 35.000-Einwohner-Stadt sei das Sanduhrparken „auf städtischen Parkplätzen mit Parkscheinpflicht“ für 15 Minuten bereits seit Mai möglich.

Ein Erfolgsmodell

„Dort ist es zu einem echten Erfolgsmodell geworden“, verwies Reuter auf entsprechende Berichte in Zeitungen, Zeitschriften und im Fernsehen. Statt blauer Parkscheibe – auf ihr kann eine 15-Minuten-Parkdauer nicht eingestellt werden – einfach die Sandkörner rieseln lassen: Der CDU-Chef, der mit dem Antrag die Mehrheit im Ausschuss überzeugte, nannte das neue Parkmodell eine „Service-Steigerung für Bürgerinnen und Bürger, die in Gifhorn mit dem Auto unterwegs sind“.

Stückpreis drei Euro

Die Stadt Cloppenburg habe im Bürgerbüro ihres Rathauses 3000 Sanduhren zum Stückpreis von drei Euro angeboten. „Die waren schnell verkauft“, ist Reuter davon überzeugt, dass die Idee auch in Gifhorn ankommt. Die Handhabung der Sanduhr sei einfach, denn sie werde mit einem Saugnapf an der Innenseite der Fahrerseite angebracht und dann umgedreht.

Details erläutert

Nach Cloppenburger Vorbild könnte die „Gifhorn-Sanduhr“ im Bürgerbüro, im Touristikbüro oder im WiSta-Büro gegen zu einem Preis von „zwei bis drei Euro“ verkauft werden, ging Reuter im Verkehrsausschuss auf Details des Antrags ein.

Keine Alternative

Eine so genannte Brötchentaste an Parkschein-Automaten ist laut Reuter keine Alternative in Sachen 15-Minuten-Kurzzeit-Parken. „Eine Umrüstrung der Automaten wäre aufwendig und auch teuer“, ging Reuter auf entsprechende Nachfragen des Gremiums ein.

Über den Sanduhr-Antrag stimmt am 19. September noch einmal nicht öffentlich der Verwaltungsausschuss ab. Das letzte Wort hat am 30. September der Stadtrat.

Von Uwe Stadtlich

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