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Gifhorn Stadt Warum Singen eine coole Sache ist
Gifhorn Gifhorn Stadt Warum Singen eine coole Sache ist
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00:22 27.06.2019
Bunt und viel beklatscht: Drei Kinderchöre gaben ein sommerliches Konzert in St. Nicolai. Quelle: Lea Rebuschat
Gifhorn

Vielfältig, schwungvoll und ausgesprochen lebendig war das Konzert: Die Kinderchöre von St. Nicolai, aus der Grundschule Rötgesbüttel und der Grundschule Fallersleben begeisterten beim gemeinsamen Konzert mit dem Blechbläserensemble „brass project“ in St. Nicolai. Kreiskantor Raphael Nigbur hatte nicht zu viel versprochen, als er das Konzert als „das bunteste im Jahr“ ankündigte.

Musik für jung und alt

Knapp 80 junge Sängerinnen und Sänger standen im Altarraum und hatten keine Mühe, das „brass project“ beim Abschlusslied von der silbergrauen Straußenfeder (Komponist: Erich Ferstl) zu übertönen. Auch beim ersten Stück „Singen ist ’ne coole Sache“ beeindruckte der große Chor mit einem imposanten Klangkörper. Locker-flockig ergänzte das „brass project“ die Stücke der Kinderchöre, und mit zwei Variationen von „Lobe den Herren“ auf der Orgel, gespielt von Nigbur, bot das Konzert eine große Spannweite von Musik für jung und alt.

Begeisterung schwappt über

Warum Singen eine coole Sache ist, erlebten die Zuhörer in der gut gefüllten Kirche eineinhalb Stunden lang. Die Begeisterung der Kinder schwappte gleich beim ersten Song über, gemeinsam klatschten Akteure und Auditorium, schnippten mit den Fingern und stampften mit den Füßen, denn „damit es funktioniert, wird der Körper erst trainiert“, wie es in dem Lied „Singen ist ’ne coole Sache“ heißt.

Textsicher mehrstimmig

„Are you ready“ (Richard Roblee) fragte das „brass project“ leicht verspielt und verswingt, und das waren die jungen Sängerinnen und Sänger auf alle Fälle. Der Kinderchor St. Nicolai erinnerte mit vier Stücken an das im März erfolgreich aufgeführte Musical „Voll im Wind“. Dafür gab’s besonders viel Applaus. Der Schulchor aus Rötgesbüttel hatte zwei Frühlingskanons auf Sommer getrimmt und trug „Es tönen die Lieder“ und „Sing, sing, sing“ melodie- und textsicher mehrstimmig vor.

Ansingen auf Russisch und Italienisch

Die Kinder besangen den Regenbogen, die Chorklasse verabreichte dem Publikum einen „Ohrwurm“. Die Fallerslebener – zahlenmäßig mit etwa 40 Kindern der größte Chor im Altarraum – hatten mit Laura eine Solistin, die „In dem bunten Wald von Paganovo“ in der Originalsprache Russisch anstimmte, bevor der komplette Chor in Deutsch anschloss. Melissa startete mit „L’inverno è passato“ in Italienisch, der Kanon „Der Winter ist vorüber“ folgte auf Deutsch.

Ruhig dasitzen und konsumieren war nicht, denn auch das Publikum war zum Singen eingeladen, was es gerne tat: Für „Bewahre uns Gott“ und „Möge die Straße“ standen die Texte auf dem Programmzettel. Viel, viel Applaus belohnte die jungen Sänger nach einem wirklich tollen Konzert.

Von Christina Rudert

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