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Gifhorn Stadt Fahrrad auf dem Eis löst Großeinsatz aus
Gifhorn Gifhorn Stadt Fahrrad auf dem Eis löst Großeinsatz aus
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17:30 29.01.2019
Großeinsatz: In einer Kette suchten SEG-Taucher und Feuerwehr-Rettungsschwimmer die Fläche rings um die vermeintliche Einbruchstelle ab.
Großeinsatz: In einer Kette suchten SEG-Taucher und Feuerwehr-Rettungsschwimmer die Fläche rings um die vermeintliche Einbruchstelle ab. Quelle: Torben Niehs
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Gifhorn

Ein Kinderfahrrad auf dem Eis des Schlosssees, unmittelbar am Steg eine Fläche, die nach einer Einbruchstelle aussah: Feuerwehr, Wasserwacht, Schnelleinsatzgruppe mit Tauchern und Polizei suchten am Dienstagvormittag den See in Ufernähe ab, ob dort jemand ins Eis eingebrochen war. Nach etwa einer Stunde wurde die Suche beendet.

Ein Kinderfahrrad auf dem Eis des Gifhorner Schlosssees löste einen Großeinsatz aus: Feuerwehr, DRK-Schnelleinsatzgruppe, Rettungskräfte und Polizei überprüften, ob jemand ins Eis eingebrochen war.

„Eine Kindergartengruppe, die am Schlosssee unterwegs war, hat das Fahrrad gesehen und uns informiert“, so ein Polizeibeamter vor Ort. Um auszuschließen, dass jemand dort ins Eis eingebrochen war, wurden um 11.13 Uhr Feuerwehr, Wasserwacht und Rettungskräfte alarmiert.

Vorsichtiges Stochern

Zunächst stiegen zwei mit Hilfe von Leinen gesicherte Feuerwehrkräfte in so genannten Überlebensanzügen ins hüfttiefe Wasser, brachen das Eis unter Einsatz ihres Körpergewichts zu Schollen und stocherten vorsichtig mit Stöcken am Seegrund. Zutage förderten sie zum Glück lediglich diverse Papierkörbe.

Keine Unterströmung im See

Vorsichtshalber wurde allerdings auch die Tauchergruppe der SEG alarmiert, wobei deren Einsatzleiter Horst Kraemer berichtete, dass der Schlosssee keine Unterströmung hat. „Deshalb haben wir die Tauchergruppe aus Wolfsburg wieder abbestellt“, erklärte Maik Schaffhauser, Einsatzleiter Feuerwehr.

Vier Taucher der SEG und zwei Feuerwehr-Rettungsschwimmer suchten stattdessen in einer Kette systematisch eine Fläche von knapp 200 Quadratmetern ab. Da sie nichts fanden, beendeten sie anschließend die Suche, „zumal auch keine Vermisstenanzeige bei der Polizei vorliegt“, wie Maik Schaffhauser berichtete, Einsatzleiter Feuerwehr.

Zahlreiche ehrenamtlichen Retter

Im Einsatz waren 22 Feuerwehrkräfte mit fünf Fahrzeugen, darüber hinaus die SEG sowie mehrere Rettungswagen und Notärzte.

Von Christina Rudert