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Gifhorn Stadt Mitten in der Fußgängerzone: Kehrmaschine verliert Stahlborsten
Gifhorn Gifhorn Stadt Mitten in der Fußgängerzone: Kehrmaschine verliert Stahlborsten
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20:06 25.10.2019
Reinigungsaktion mit Folgen: Nach dem Saubermachen bleiben scharfkantige und spitze Stahlborsten der Kehrmaschine in der Fußgängerzone zurück. Quelle: Sebastian Preuß
Gifhorn

Um die Attraktivität der Innenstadt zu erhalten, steht regelmäßig „Großreinemachen“ auf dem Programm. Jetzt gibt’s jedoch ein Problem: Die von der Stadt eingesetzte Klein-Kehrmaschine verliert Borsten. Die scharfkantigen Stahldrähte bleiben in der Fußgängerzone zurück – und stellen eine Gefahr für Passanten dar.

Scharfkantig und spitz

„Ich habe die Stahlborsten inzwischen an mehreren Stellen in der Innenstadt gefunden, aufgesammelt und mich anfangs immer gefragt, wo die Dinger eigentlich herkommen“, berichtet ein 25-jähriger Gifhorner. Dann habe er nach Ende des Wochenmarktes den Kehrmaschinen-Einsatz beobachtet und festgestellt: Die scharfkantigen und spitzen Stahlborsten stammen von der Kehrmaschine und lösen sich von dem schnell rotierenden Bürstenkopf, mit dem der Dreck aufgenommen und anschließend in den Auffang-Behälter der Maschine befördert wird.

Gefahrenquelle

Insbesondere auf den Kopfsteinpflaster-Flächen würden viele der Borsten liegen bleiben, hat der Gifhorner festgestellt. Er sammelte in nur kurzer Zeit einen „ganzen Strauß“ der langen 40 Zentimeter langen Stahl-Borsten und übergab sie der AZ-Redaktion. „Da muss etwas passieren, denn die Borsten stellen definitiv eine Gefahr dar“, fordert ein anderer Bewohner der Innenstadt, dass die Stadt handelt.

Stählerne Überbleibsel

Auch er ist beim Gassigehen mit seinem Hund schon mehrfach auf die stählernen Überbleibsel des Kehreinsatzes in der Fußgängerzone gestoßen. Insbesondere spielende Kinder, ältere Menschen und Tiere könnten sich daran verletzen. Auch Fahrrad-Reifen könnten von den Borsten durchstochen werden, mahnt der Gifhorner.

Kontakt zum Hersteller

Der Stadt sei die Problematik bekannt, beantwortet Sprecherin Annette Siemer eine AZ-Anfrage. Der Abwasser- und Straßenreinigungsbetrieb der Stadt Gifhorn (ASG), der für den Einsatz der Kehrmaschinen verantwortlich sei, kümmere sich um die Sache, verspricht Siemer. „Der ASG hat dazu Kontakt mit dem Hersteller aufgenommen, eine Antwort steht noch aus“, sagt die Stadt-Sprecherin.

Von Uwe Stadtlich

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