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Gifhorn Stadt Frederic Hormuths satte Abrechnung mit zwölf Monaten
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15:00 08.12.2019
Satte Abrechnung mit zwölf Monaten: Einen ganz besonderen Jahresrückblick servierte Kabarettist Frederic Hormuth im Rittersaal. Quelle: Lea Rebuschat
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Gifhorn

Jahresrückblicke lassen manchmal staunen, was tatsächlich so alles passiert ist in nur einem Jahr. Der Kabarettist Frederic Hormuth servierte mit seinem Programm „Wie war’s für dich?“ dem Publikum im Rittersaal auf Einladung des Kulturvereins Gifhorn eine satte Abrechnung mit zwölf Monaten absurder Abgründe.

Zitate zum Warmwerden

Zum Warmwerden spielte Hormuth einige Zitate von Politikern und Prominenten ein, die einen Vorgeschmack bildeten, für die Peinlichkeiten und Verlogenheiten, die Hormuth im Verlauf des Abends ansprach. Warum der Hass auf Greta, eine junge Frau, die nichts andere tut als um ihre Zukunft zu kämpfen? „Greta hat nur Asperger – ich möchte nicht wissen, was Trump hat.“ Humorvoll verpackt treffen seine Pointen doch den Nerv, trocken, bissig und ehrlich. Egal wo, ob in der Politik, Verwaltung oder beim Elternabend, es gäbe immer eine Deppenquote von rund zehn Prozent, die die wahren Zusammenhänge nicht sehen wollen oder können. So auch beim Thema Hartz IV, wo seit Jahren verfassungsfeindliche Kürzungen vorgenommen würden.

Knappes Klopapier und der Brexit

Die „durchgeknallte, pseudoexzentrische Politikerkaste“ wütet nicht nur in Deutschland, sondern besonders effektiv auch in Großbritannien. Wenn dort nach der Trennung von der EU das Klopapier knapp wird war es ein wirklich harter Brexit.

Hormuths Abrechnung mit der AfD

Neben all dem Wortwitz und den entlarvenden Verbalattacken verpackte Hormuth seine Aussagen auch sehr treffend musikalisch am Klavier. Der Song über die Feststellung „die Welt gehört den Bekloppten“ rundete die Betrachtungen über die fassungslos machende Politik der AfD gekonnt ab.

Honigbrot-Liebeslied

Im Himmel werde es immer voller aufgrund der vielen Todesfälle, daher stimmte das Liebeslied über das Honigbrot doch versöhnlich und beendete einen unterhaltsamen, erkenntnisreichen Abend.

Von Stephanie Dorer

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