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Gifhorn Stadt Gebrüll in der Ausländerbehörde
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12:29 30.08.2019
Die Polizei schritt ein: Vorfall in der Ausländerbehörde des Landkreises. Quelle: Michael Uhmeyer
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Gifhorn

Während der regulären Publikumszeit kam es in der Ausländerbehörde des Landkreises Gifhorn am Donnerstagnachmittag zu einem kurzen Polizeieinsatz. Grund dafür war der Ärger eines Asylbewerbers über gekürzte Leistungen. Der Betroffene, dem durch eigenes Verschulden seitens des Landkreises finanzielle Leistungen reduziert wurden, machte wiederholt und lautstark deutlich, dass er damit nicht einverstanden sei. Nachdem er den Aufforderungen der Mitarbeiter des Landkreises, das Gebäude zu verlassen, nicht nachgekommen ist, wurde die Polizei hinzu gezogen.

Besonnene Reaktion

„Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter reagierten besonnen auf den wütenden Leistungsempfänger“, erklärt Landrat Dr. Andreas Ebel die Situation. „Um dennoch die Situation zu deeskalieren, riefen wir die Polizei. Auch diese reagierte vorbildlich.“

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Polizist verletzt

Da zwischenzeitlich der Aufruhr von der Einzelperson auf weitere Personen übergegangen war – vor dem Gebäude solidarisierten sich etwa 30 weitere Asylbewerber mit dem Mann –, kam die Polizei mit einem verstärkten Aufgebot zu Hilfe. Die Asylbewerber versuchten, die Polizisten von ihrem Fahrzeug abzudrängen, bei dem Gerangel wurde ein Beamter leicht verletzt.

„Die Landkreis-Mitarbeiter und auch die Polizei mussten sich lautstarke Beschimpfungen und Beleidigungen anhören. Das ist nicht tolerierbar“, sagt Landrat Dr. Andreas Ebel. Zudem hofft er, dass Einsätze dieser Art Einzelfälle bleiben.

Von unserer Redaktion

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