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Gifhorn Stadt Darum war die Märchen-Lesung der OHG-Fünftklässler etwas Besonderes
Gifhorn Gifhorn Stadt Darum war die Märchen-Lesung der OHG-Fünftklässler etwas Besonderes
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14:06 16.12.2019
Märchenstunde: Fünftklässler des Otto-Hahn-Gymnasiums lasen in der Kita „Löwenzahn“ vor. Quelle: Jörg Rohlfs
Gifhorn

Vorweihnachtliche Aktion im DRK-Kindergarten Nord „Löwenzahn“, Fünftklässler des Otto-Hahn-Gymnasiums lasen dort den „Kleinen“ Märchen vor: „Das passt gut in die Zeit. Es ist ein Miteinander, auch wenn sich die Kinder nicht kennen“, meint die Einrichtungsleiterin Heike Klages.

Geübt und ausgesucht

Alle 23 Jungen und Mädchen der Klasse 5.3 waren im Einsatz: „Wir haben vorher geübt, und sie haben sich selbst ausgesucht, was sie vorlesen wollen“, erklärt Klassen- und Deutschlehrerin Inger Otto, die zum ersten Mal bei der Aktion dabei, die insgesamt bereits im dritten Jahr in Folge im Löwenzahn vonstatten ging – initiiert von einer Kollegin, deren zwei Töchter in der Kita betreut wurden, die aber in diesem Jahr selbst keine fünfte Klasse am OHG hat.

Es wurden – bis auf eine Ausnahme – ausschließlich Märchen vorgelesen, weil diese im Deutschunterricht „als Textform“ gerade behandelt wurden. Bei der Auswahl der Märchen hatte man sich – auch nach Rücksprache mit der Kita – auf die von den Gebrüdern Jacob und Wilhelm Grimm aufgeschriebenen konzentriert und von den Grimmschen die, die den Vorlesern selbst die liebsten sind: Bremer Stadtmusikanten, Aschenputtel, Schneewittchen, Hänsel und Gretel, Hase und Igel.

Ein Kulturgut

Es sei auch für die junge Zuhörerschaft gut, wenn sie die Geschichten kennen würden, die gelesen werden: „Kinder nehmen sich oft immer das gleiche Bilderbuch“, weiß Inger Otto. Gleiches gelte, wenn Eltern Gute-Nacht-Geschichten vorlesen würden – was, wie das Vorlesen überhaupt, laut zahlreicher Studien wichtig sei. Die ausgewählte Textform Märchen sei zudem „ein Kulturgut“.

„Richtiges Publikum“

Das Vorlesen im DRK-Kindergarten Nord habe für ihre Schüler einen hohen Stellenwert, so Otto. Nicht nur, weil sie endlich mal anders als in ihrer Schule nicht die Kleinen, sondern „die Großen sind“, sondern auch weil „Nähe und Auseinandersetzung mit den Zuhörern“ eine spannende und besondere Angelegenheit ist: „Sonst lesen sie nur dem Lehrer und den Mitschülern vor. Und hier haben sie ein richtiges Publikum“, sagt Otto.

Kunstfertigkeit und Ausstrahlung

Los ging’s im Löwenzahn am Montag Vormittag nach Frühstück und Weihnachts-Morgenrunde. Überall, in den Gruppenräumen oder wo auch immer sich gemütliche Ecken finden ließen, scharten sich um jeweils zwei bis vier Vorleser eines Textes, die sich bei ihrem Tun abwechselten, etwa ein halbes Dutzend Kita-Kinder mit einer Betreuerin – und lauschten in Abhängigkeit von Kunstfertigkeit und Ausstrahlung des Lesenden mehr oder weniger aufmerksam seinen Worten.

„Könnt ihr das sehen?“

Einige fleißige Schüler hatten zu ihren Märchen sogar extra Bilder angefertigt und teils laminiert, die sie beim Vorlesen zeigten. Das einzige Trio, das keine Grimm-Geschichte, sondern ein textreiches Vorweihnachts-Bilderbuch vorlas, drehte einfach das Buch um und bezog ihr Gegenüber ein: „Könnt ihr das sehen? Was passiert denn hier?“ War ein Text fertig vorgelesen, konnten die Kita-Kinder weiterziehen zum nächsten.

Von Jörg Rohlfs

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