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Gifhorn Stadt Die BBS II ist die erste Schule mit E-Ladestation
Gifhorn Gifhorn Stadt Die BBS II ist die erste Schule mit E-Ladestation
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15:00 04.12.2019
Neue Wallbox: Die BBS II hat als erste Schule im Landkreis eine eigene E-Ladesäule – dank der Kooperation mit den Stadtwerken. Quelle: Stephanie Gustmann
Gifhorn

Die BBS II in Gifhorn ist ab sofort ein bisschen grüner: Stadtwerke und BBS haben eine Kooperationsvereinbarung zur Förderung der Elektromobilität in Gifhorn unterzeichnet. Zudem stifteten die Stadtwerke der BBS II eine sogenannte „Wallbox“, eine kompakte Strom-Ladestation für das Auftanken von Elektrofahrzeugen – die erste E-Ladesäule an einer Schule im Landkreis Gifhorn. Dort können Schüler und Lehrer mittels einer Tankkarte Strom tanken, und die Ladesäule hilft auch im praktischen Unterricht.

Anreize für Elektromobilität

„Die Elektromobilität steht schon länger auf der Agenda der BBS II Gifhorn“ führte der Schulleiter Carsten Melchert aus. „Zusammen mit dem Schulträger und der Kfz-Innung Gifhorn wurde viel investiert und die beteiligten Lehrkräfte bringen das Thema E-Mobilität innovativ voran. Die Kooperation zwischen der BBS II und den Stadtwerken unterstützt diesen Prozess.“ Für Stadtwerke-Geschäftsführer Olaf Koschnitzki liegt es auf der Hand: „Umweltfreundlicher Mobilität gehört die Zukunft.“ Deshalb sei es für die Stadtwerke ein Anliegen, Elektromobilität in Gifhorn zu fördern und entsprechende Anreize zu schaffen – „so wie hier an der BBS II“. Mit der Wallbox wollen die Kooperationspartner ein Zeichen für die gemeinsame Förderung von Elektromobilität in Gifhorn setzen.

Unterzeichnung des Kooperationsvertrags: Olaf Koschnitzki (v.l.), Carsten Melchert und Rainer Trotzek. Quelle: Stephanie Gustmann

Um den künftigen Kraftfahrzeugmechatronikern der BBS II das Thema nicht nur theoretisch, sondern auch praxisbezogen nahe zu bringen, ist die Schule mit einem E-Golf sowie einem Passat GTE ausgestattet. Anhand dieser Schulfahrzeuge können nun Ladevorgänge verdeutlicht und Fragen anschaulich geklärt werden. Stefan Pingel, Obermeister der Innung des Kraftfahrzeughandwerks Gifhorn, unterstrich die Bedeutung des Themas Elektromobilität im Kraftfahrzeughandwerk: „Für den bevorstehenden technologischen Wandel benötigen wir gut ausgebildete Fachkräfte. Wir begrüßen diese Kooperation und freuen uns, dass die BBS II Gifhorn zusammen mit den Stadtwerken damit die Weichen für eine zukunftsweisende Technologie stellt.“

Öffentliche Ladestationen geplant

Weitere gute Nachrichten kamen von Stadtwerke-Geschäftsführer Rainer Trotzek: In Gifhorn werden schon bald neue öffentliche Ladestationen errichtet. „Die Stadtwerke fühlen sich dem Umwelt- und Klimaschutz eng verpflichtet, insbesondere auch der Förderung der E-Mobilität. Deshalb planen die Stadtwerke in Kooperation mit der Stadt Gifhorn, im ersten Halbjahr 2020 fünf neue öffentliche Ladestationen zu errichten“, kündigte Trotzek an. Insgesamt soll es im nächsten Jahr zehn weitere Ladestationen in Gifhorn geben.

Die Stadtwerke wollen als Vorreiter des Elektroantriebs fungieren – und laut Michael Neuburger, Stellvertretender Obermeister der Kfz-Innung, werde die Elektromobilität in dieser Region allein wegen Volkswagen eine stärkere Bedeutung haben als beispielsweise in Mecklenburg-Vorpommern. Dank der Kooperation zwischen BBS II und Stadtwerken können BBS-Schüler ihr erworbenes Wissen beispielsweise in Form von Betriebspraktika bei den Stadtwerken Gifhorn gleich umsetzen, bevor sie später als Kraftfahrzeugmechatroniker arbeiten.

Von Stephanie Gustmann

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