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Gifhorn Stadt Dem König fällt der Abschied schwer
Gifhorn Gifhorn Stadt Dem König fällt der Abschied schwer
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19:32 20.06.2019
Königstafel in der Stadthalle: Die Stadt als Ausrichterin des Schützenfestes hatte zahlreiche Gäste geladen. Quelle: Christina Rudert
Gifhorn

Früh am Morgen hatte der – zu dem Zeitpunkt noch amtierende – Gifhorner Schützenkönig Dirk Waldecker die Schützen zum Frühstück eingeladen und dabei gestanden: „Ich hatte es mir leichter vorgestellt, dieses Amt wieder abzugeben.“ Das sei schon ein ziemlich emotionales Ereignis. „Ich habe das Jahr genossen.“

Ein Wunsch frei

Frühstück zum Abschied: Dem scheidenden König Dirk Waldecker fällt es schwer, das Amt aufzugeben. Quelle: Christina Rudert

Wenn der Mittwoch vor dem Schützenfestauftakt der Schützenfest-Heilig-Abend sei, „dann ist ja heute Weihnachten – und dann habe ich einen Wunsch frei: Ich wünsche mir ein glückliches, frohes und friedvolles Schützenfest.“ Nerlich überreichte ihm den Königsschuss – eingerahmt – als ewige Erinnerung.

Bei der Königstafel am Mittag in der Stadthalle gab sich USK-Major Karsten Ziebart kämpferisch: „Heute Abend bei der Proklamation machen wir das Tripple voll. Ich werde einen USK-König proklamieren.“ Da allerdings schritt Nerlich ein: „Noch proklamiere ich den König – und möge der Bessere gewinnen.“

Neue Aufgabe

Dass Waldecker nach seiner Regentschaft in ein tiefes Loch fällt, befürchtete Ziebart nicht: „Sobald er die Kette abgibt, übernimmt er ja eine neue Aufgabe.“ Anfang des Jahres war er zum Zugführer des 9. Zuges gewählt worden. Mit Dank in Richtung LSW – sie hatte Mast, Hubwagen und Personal gestellt – verwies Ziebart auf den aufwändigen Schmuck des Stadthallenkreisels, „und in diesem Jahr sind sogar außer den Fähnchen die Wappen der Korps und das Gifhorner Stadtwappen mit dem Löwen“ – zunächst hatte er vom Niedersachsen-Wappen gesprochen – „angebracht“.

Nerlich begrüßte die Gäste der Stadt – die das Schützenfest ausrichtet – bei der Königstafel und stellte fest: „Das Schützenfest ist und bleibt eines unserer Top-Highlights.“ Das sei auch zu sehen an den Gästen, „die alle für diese Stadt einstehen, in der wir gerne leben und in der es sich gut leben lässt“.

Von Christina Rudert

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