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Gifhorn Stadt Das sind der König und seine Andermänner
Gifhorn Gifhorn Stadt Das sind der König und seine Andermänner
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20:36 21.06.2019
Die neue Viererkette: Robert Schimanski (v.l.), Andreas Erhardt, Wolfgang Schwak und Andreas Vogt. Quelle: Cagla Canidar
Gifhorn

„Damit gerechnet habe ich nicht“, lachte Gifhorns neuer Schützenkönig Andreas Erhardt. „Aber draufgehalten habe ich.“ Die AZ traf ihn und die drei Andermänner am Morgen nach der Proklamation.

Der 52-Jährige berichtete von einem sehr emotionalen Moment bei der Proklamation. Die Nacht danach habe er wenig schlafen können, und essen und trinken auch nicht. Aber am Freitagmorgen sah er trotzdem ganz entspannt auf seine Verpflichtungen: „Die Ehrentänze bei den Bällen, präsent sein und vorneweg marschieren.“ Seit 1996 gehört Erhardt dem USK an und dort dem 7. Zug, auch Frau und Tochter sind bei den Schützen bekannt. Der Güteprüfer bei VW genießt zum Ausgleich Angeln und Tischtennis.

Zinnteller von der Stadt: Die Viererkette mit den Majoren der beiden Korps und Bürgermeister Matthias Nerlich. Quelle: Foto: Christina Rudert

„Das war mein bester Schuss bisher überhaupt“, berichtete 1. Andermann Robert Schimanski vom 8. Zug USK. Der Ingenieur hat seinen Wohnsitz in Neustrelitz – weshalb er trotz des 71-Teilers nicht König werden konnte – und arbeitet bei der IAV, „im Moment sogar mehr in Berlin als in Gifhorn, aber im nächsten Jahr werde ich wohl häufiger in Gifhorn sein“, mutmaßte der 34-Jährige, der erst im vorigen November in das USK eingetreten ist.

Der 2. Andermann Wolfgang Schwark aus dem 2. Zug des BSK hat schon moniert, dass nur Bewohner der Gifhorner Kernstadt König werden dürfen – so regelt es die Satzung der Stadt Gifhorn. „Das muss mal geändert werden“, findet der 64-Jährige, der in Neubokel wohnt und sich ganz dem Schießsport verschrieben hat – auch im Schützenverein Neubokel. „Früher habe ich auch viel Jugendarbeit gemacht.“

Nach einer Schützenpause ist der 3. Andermann Andreas Vogt aus dem 3. Zug des BSK seit 2015 wieder aktiv. „Ich war mal bei den Jungschützen, und Anfang der 1990er Jahre sogar mal Jugendkönig“, berichtete der 40-Jährige, der – wie Schwark – gebürtiger Gifhorner ist. Er trainiert fleißig, denn die Königskette würde er auch gerne mal tragen. „Dank der Schützen habe ich Tanzen gelernt – wegen der Bälle“, erzählte Vogt, der als Elektro-Ingenieur bei VW sein Geld verdient.

Alles rund ums Gifhorner Schützenfest

21. Juni 2019: Das sind der König und seine Andermänner

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Von Christina Rudert

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