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Gifhorn Stadt „Schwanensee“ in der Stadthalle: Applaus für die Tänzer – doch was war mit dem Ton?
Gifhorn Gifhorn Stadt „Schwanensee“ in der Stadthalle: Applaus für die Tänzer – doch was war mit dem Ton?
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11:14 01.12.2019
Bravo-Rufe: Der Ballettklassiker „Schwanensee“ kam gut an in der Stadthalle trotz nicht so gelungenem Tonmanagement. Quelle: Sebastian Preuß
Gifhorn

Der Ballettklassiker „Schwanensee“ von Pjotr Illjitsch Tschaikowski, das Märchen über einen Prinzen und die verzauberte Schwanenkönigin, gehört seit langem in die Vorweihnachtszeit. Und so konnte sich die Stadthalle Gifhorn am Freitagabend über ein fast volles Haus mit dem Ensemble des Russischen Ballettfestivals Moskau freuen.

Das Ballett „Schwanensee“ ist bekannt – und beliebt. Für die Aufführung des Russischen Ballettfestivals Moskau gab es viel Beifall. Allerdings war der Genuss nicht ganz ungetrübt.

Das macht die Anziehungskraft aus

Die Geschichte über den Prinzen, der sich in die Schwanenkönigin Odette verliebt und vom Zauberer Rotbart auf die Probe gestellt wird, um seine Geliebte zum Schluss erlösen zu können, erhält ihre Anziehungskraft durch die unvergleichliche Verbindung von Tanz und Musik. Ein märchenhaft opulentes Bühnenbild, wechselnd zwischen dem prachtvollen Palast und dem verwunschenen Schwanensee, bildete einen wunderbaren Rahmen für ausdrucksstarke Tänze in farbenfrohen, üppigen Kostümen.

Das gefeierte Ensemble des Russischen Staatstheaters für Oper und Ballett Ufa tanzte nach der legendären und bis heute maßgeblichen Choreografie von Marius Petipa. Bekannt und beliebt sind nicht nur der Tanz der verzauberten Schwäne des Sees, der Tanz der vier kleinen Schwäne, die charakteristischen Sprünge des Hofnarren und des Prinzen, sondern auch und vor allem die verschiedenen Soli. Der Tanz des schwarzen Schwans entlockte dem Publikum begeisterte Bravorufe und auch das Pas de Deux zwischen Prinz und Schwanenkönigin erhielt reichlich Beifall.

Was war mit dem Ton?

Der romantischen Musik von Tschaikowski wurde leider durch ein ungenügendes Tonmanagement teilweise der Zauber genommen: Während der erste Teil fast zu leise und zudem blechern und gequetscht im Zuschauerraum ankam, wurde nach der Pause so kräftig aufgedreht, dass zahlreiche Zuschauer sich die Ohren zuhielten und sich beschwerten.

Von Stephanie Dorer

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