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Gifhorn Stadt Fridays for Future in Gifhorn: So lief der Start der Mahnwache
Gifhorn Gifhorn Stadt Fridays for Future in Gifhorn: So lief der Start der Mahnwache
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18:25 15.10.2019
Auftakt auf dem Marktplatz: Die Jugendlichen von Fridays for Future Gifhorn haben ihre 48-Stunden-Mahnwache gestartet. Quelle: Lea Rebuschat
Gifhorn

Auch in den Ferien macht Fridays for Future in Gifhorn mobil. Auch wenn zum Auftakt der48-Stunden-Mahnwache auf dem Marktplatz eine eher überschaubare Menge an Mitdemonstranten kam, Janine Stein (16) vom Organisationsteam gab sich kämpferisch: „Es ist egal, ob hier 500 Leute sind oder nur 20.“ An der Menschenkette mit Schweigeminute nahmen rund 20 Gifhorner teil. Für den Aktionstag am Mittwoch wünschen sich die Jugendlichen mehr Mitstreiter.

Auch in den Ferien macht Fridays for future in Gifhorn mobil. Auf dem Marktplatz ist die 48-Stunden-Mahnwache gestartet. Hier einige Impressionen:

„Wir wollen Präsenz zeigen und sagen, dass es so nicht weitergeht. Gerade nach dem beschlossenen Klimapaket“, sagt auch Jennifer Zauter (15) energisch. Wie überhaupt die komplett Gruppe mit voller Energie an die 48-Stunden-Mahnwache herangeht. Dazu dürfen sie für Übernachtungen die Nicolai-Kirche nutzen. Pastor Michael Groh schaute vorbei: „Ich habe ihnen das angeboten. Der gesamte Kirchenvorstand steht dahinter.“ Eine 24-Stunden-Aktion gab es bereits in Gifhorn, dass sie nun 48 Stunden durchhalten möchten, „könnte hart werden, aber wir ziehen das durch“, sagen die Jugendlichen.

Am Mittwochmorgen steht die Kirche auch für Vorträge zur Verfügung. Philip Knotz, Sprecher der Fridays for Future in Gifhorn, hofft, dann auch mehr Gifhorner auf ihren Protest aufmerksam machen zu können. Das vor der Kirche positionierte Sofa nebst Info-Zelt muss dann kurzfristig den Marktständen weichen. Dafür wollen die Jugendlichen mobil auf dem Markt auf sich aufmerksam machen. Auch darauf, dass ab 14.30 Uhr Müll gesammelt wird – in der Innenstadt und am Schlosssee. Über helfende Hände freuen sich die Schüler.

Auch Erwachsene zeigen Flagge

Freuen können sich die Fridays for Future-Aktivisten über immer mehr Erwachsene, die zu ihren Aktionen kommen, um sie zu unterstützen. So auch am Dienstagnachmittag. Mike Heinrich (24) war einer von ihnen. Er wollte sogar spontan mit in der Kirche übernachten. „Ich habe jüngere Geschwister und möchte ein Zeichen setzen.“

„Ich möchte Solidarität zeigen“

Erika Schumacher schaute auf dem Marktplatz extra vorbei: „Ich finde es gut, was die Jugendlichen machen.“ Auch Ursula Hendel kam gezielt zum Marktplatz und beteiligte sich an der Menschenkette: „Klimaschutz ist ein wichtiges Thema. Ich möchte Solidarität zeigen.“ Auch Regina Widmann zeigte Flagge und machte mit. „Die Welt soll sich schließlich weiterdrehen. Schade nur, dass nicht mehr gekommen sind.“

Von Andrea Posselt

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