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Gifhorn Stadt „Gesund und satt in Kreis und Stadt“: So sieht’s nach drei Jahren aus
Gifhorn Gifhorn Stadt „Gesund und satt in Kreis und Stadt“: So sieht’s nach drei Jahren aus
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20:19 04.11.2019
Projektende: Beteiligte an „Gesund und satt in Kreis und Stadt“ zogen am Montag sehr zufrieden Bilanz. Quelle: Sebastian Preuß
Gifhorn

Sag zum Abschied ganz laut Danke: Das auf drei Jahre angelegte Projekt „Gesund und satt in Kreis und Stadt“ ist Geschichte, genauer gesagt Erfolgsgeschichte. Beteiligte des Projekts, das das Kindernetzwerk United Kids Foundation initiierte, kamen am Montag in der Gifhorner Volksbank zusammen, um Bilanz zu ziehen.

„Der Anfang war ziemlich holprig“

2015 entstand die Idee zur Linderung der Kinderarmut in der Region im Fokus. Eine Million Euro sollten für das Projekt 1000x1000 zusammen kommen. „Der Anfang war ziemlich holprig“ erinnerte sich Thomas Fast, Leiter der Direktion der Volksbank Gifhorn und Vorstandsvorsitzender der Volksbank BraWo-Stiftung. Doch alle Befürchtungen wurden beiseite gewischt. Rund 2,8 Millionen Euro kamen zusammen plus eine Zustiftung der Volksbank Brawo in Höhe von 10 Millionen Euro.

260 000 Euro flossen ins Projekt

Mit der Landkreis-Initiative „Kinder brauchen Zukunft“ und dem städtischen Fonds „Kleine Kinder immer satt“ wurde das Projekt „Gesund und satt in Kreis und Stadt“ ins Leben gerufen. In dieses Projekt flossen 260 000 Euro. „Eine Wahnsinnssumme“, sagte Holger Ploog von „Kleine Kinder immer satt“. Mit dieser Summe habe man in den letzten drei Jahren ein „breit gefächertes Ernährungsprojekt“ auf die Beine gestellt. Die Zahlen sprechen für sich: Zehn Schulen in Stadt und Landkreis sowie 60 Kitas konnten an dem Projekt teilnehmen. Rund 5000 Kinder kamen in den Genuss des Programms, das sich rund um gesunde Ernährung und Bewegung drehte.

Landfrauen spielten zentrale Rolle

Mit im Boot waren etwa die Landfrauen. Rund 20 von ihnen gingen in die Einrichtungen, bauten mit den Kindern etwa Hochbeete, kochten und ernteten Obst und Gemüse. Ilse-Marie Brennecke und Britta Gerberding schwärmten von ihren Erfahrungen. Für manche Kinder sei dabei sogar das in die Erde fassen ein ganz neues Erlebnis gewesen. Und auch die Landfrauen selbst hätten dazu gewonnen. Die reinste Imagewerbung wäre es gewesen, mit jungen Müttern in Kontakt zu kommen. Für die beiden Landfrauen ist klar, dass sie sich den Fortbestand des Projekts wünschen. Das jedoch wird es in der bisherigen Form nicht geben, die Volksbank will sich nun neuen Projekten zur Linderung von Kinderarmut widmen. Doch Albert Meltzow und Holger Ploog versprachen, dass sie nach finanzieller Möglichkeit weitere Gesundheitsprojekte fördern werden.

Jetzt startet ein neues Projekt

Auf Nachhaltigkeit setzen etwa auch Katrin Rothe-Plack und Tabea Sauter von der Kita Leiferde 2. Auch sie konnten nur Gutes über das Projekt „Gesund und satt in Kreis und Stadt“ sagen. „Es war vielseitig und hat Spaß gemacht.“ Das Kochen im Ritz Carltonsei das i-Tüpfelchen gewesen. Auch Uta Ratjen, Leiterin der Astrid-Lindgren-Schule hofft „auf Weiterführung des Projekts in irgendeiner Form“. Beste Bestätigung gab’s vom Viertklässler Pepe Lassowsky: Besonders das Thema Milch sei „cool“ gewesen. „Da haben wir selbst Butter gemacht.“

Ein Projekt endet, ein neues startet: Karin Single vom DRK Gifhorn umriss das Vorhaben „Familienbegleiter“. Hier werden künftig Ehrenamtliche in Not geratene Familien unterstützen.

Von Andrea Posselt

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