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Gifhorn Stadt Gamsen: Knackt die Feuerwehr bald die 600er-Marke?
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16:00 05.01.2020
Geehrt und befördert: Die Jahresversammlung der Gamsener Feuerwehr zeichnete zahlreiche verdiente Kameradinnen und Kameraden aus. Quelle: Ron Niebuhr
Gmasen

Vor mancher Herausforderung stand die Gamsener Feuerwehr in 2019. Ortsbrandmeister Uwe Reuß und das übrige Kommando ließ das Jahr am Samstagabend Revue passieren. Die Jahresversammlung bildete zudem den passenden Rahmen für Ehrungen und Beförderungen.

Tagesalarmsicherheit verbessert

2019 war mit 51 Einsätzen ein durchschnittliches Jahr. Der durchwachsene Sommer und die vergleichsweise ruhige Wetterlage erlaubten es der Feuerwehr die jüngeren und neuen Kameraden „sehr gut in ihre Aufgaben einzuarbeiten. Sie konnten viele Eindrücke gewinnen und auch erste Erfahrungen sammeln“, berichtete Reuß.

Mit Erfolg warb man um Aktive: „Es ist uns gelungen, die Tagesalarmsicherheit erheblich zu verbessern“, sagte Reuß. Sie könnte sogar noch besser sein, würde man Kameraden, die etwa in Werkshallen mit Maschinenlärm arbeiten und daher die Sirene nicht hören, endlich mit Funkmeldeempfängern ausstatten.

Sirene im Norden fehlt

„Kurzfristig ist das leider unmöglich, weil es noch keinen stadtweiten Zuweisungsschlüssel gibt“, bedauerte Reuß. Ebenso ärgerlich: Es fehlt eine Sirene im Norden von Gamsen, mit der man auch Kameraden ohne Meldeempfänger alarmieren kann.

Erfolg für Jugendfeuerwehr

Die Kinderfeuerwehr um Lars Rether, genannt Blaulichtbande, ist als jüngste Abteilung schon fester Bestandteil der Gamsener Feuerwehr. Sie zählt 23 Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis zehn Jahren, zehn weitere Kinder stehen auf der Warteliste. Die Jugendfeuerwehr um Dennis Eckhoff gehört seit Jahren schon zu den größten Nachwuchsgruppen in Stadt und Kreis Gifhorn. 2019 holte sie die Kreismeisterschaft: „Das ist bisher noch keiner Jugendfeuerwehr aus dem Stadtgebiet gelungen und macht uns sehr stolz“, sagte Reuß.

Aktive Altersabteilung

Die Altersabteilung unterstützte die Aktiven bei Veranstaltungen, übernahm zahlreiche Wartungs- und Pflegearbeiten am und im Feuerwehrgerätehaus und überprüfte nicht zuletzt auch die mehr als 210 Hydranten im Dorf. Nicht zu vergessen: die Fördermitglieder, die „sich voll mit uns identifizieren“, sagte Reuß. 439 waren es im vergangenen Jahr, ein Plus von 14 gegenüber 2018. Insgesamt zählte die Gamsener Feuerwehr 586 Mitglieder - neun mehr als im Vorjahr. „Es liegen schon weitere Mitgliedsanträge vor. Mein letzter Stand ist, dass uns nur noch sechs Eintritte fehlen, um die 600er-Marke zu knacken“, freute sich Reuß. Abschließend dankte er dem Feuerwehrmusikzug Grußendorf für die musikalische Gestaltung der Jahresversammlung.

Personalien

Beförderungen: Annalena Licht, Lara Nehrig, Rieke Meinecke, Sophie Redante, Jennifer Schmude und Leonie Tietge (Oberfeuerwehrfrau), Dennis Lappe und Jason Spohr (Oberfeuerwehrmann), Silvia Remus (Hauptfeuerwehrfrau) sowie Jan Fandrey, Julian Kerk und Marcel Winiarski (Hauptfeuerwehrmann).

Ehrungen: Hans Günther und Hans Naruhn (60 Jahre), Alexander Färber, Alexander Wolter und Stephanie Witt (25 Jahre aktiv), Wilfried Herrmann (60 Jahre fördernd), Karsten Mantwill und Volker Triebeneck (40 Jahre fördernd) sowie Hans-Wilhelm Götz, Raimond Hillemann, Andreas Katsch-Herke, Hartmut Köppen, Gregor Schalk und Horst Vogelsang (25 Jahre fördernd).

Verpflichtungen: Jonathan Delion, Christopher Gaus, André Klampferer, Moritz Möhring, Mattes Hermann, Florian Kretschmar, Felix Rether und Paul Reuß.

Von Ron Niebuhr

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