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Gifhorn Stadt Mahnwache: Fridays For Future mischt mit
Gifhorn Gifhorn Stadt Mahnwache: Fridays For Future mischt mit
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20:00 13.07.2019
Aktion in Gifhorn: Das Bündnis Fridays For Future zeigte in der Fußgängerzone Präsenz mit einer 24-Stunden-Mahnwache. Quelle: Foto: Cagla Canidar
Gifhorn

Sie beteiligten sich bereits an Fahrrad- und Freitags-Demos, an bundesweiten Veranstaltungen, an Stadtrats- und Kreistags-Sitzungen: Die Stimme der Gifhorner Ortsgruppe des Bündnisses Fridays For Future wird zunehmend lauter. Rund 15 Aktive nahmen am Wochenende von Freitag bis Samstag auf dem Marktplatz in der Fußgängerzone an einer 24-Stunden-Mahnwache für den Klimaschutz teil.

Stand auf dem Marktplatz

Bunter Demostand auf dem Marktplatz. 15 junge Klimaschützer haben sich hier eingefunden. „There is no Planet B“ ist auf einem ihrer Schilder zu lesen. Pfeile auf dem Asphalt weisen zum Eingang der Nicolaikirche. „Einige haben hier in der Kirche übernachtet, andere draußen in einer Hängematte und wieder andere haben gar nicht geschlafen“, berichten Charlotte Bode, Dustin Rösemann und Philip Knotz. Zum harten Kern seien im Laufe der 24-Stunden-Mahnwache weitere Mitstreiter hinzu gekommen. Mit ihrer Aktion wollen sie – wie sie sagen – „Präsenz zeigen, aufwecken, Inhalte näher bringen, Passanten ansprechen, um auf den Klimaschutz hinzuweisen“.

Eigentlich ist es schon viel zu spät

„Wir haben versucht, mit den Passanten ins Gespräch zu kommen“, sagt dann auch Charlotte Bode. Die Resonanz sei äußerst gemischt gewesen. „Wir finden das toll, was ihr hier macht, weiter so“, hätten einige der Leute für Ansporn gesorgt. Andere suchten laut Philip Knotz „das Haar in der Suppe“. Ein Mann habe signalisiert, dass er bereits doch viel zu alt für solche Aktionen sei. „Aber das Alter ist doch kein Argument, gar nichts mehr zu machen und keinerlei Verantwortung zu übernehmen“, hält Philip Knotz dagegen und sagt mit Blick auf Klimawandel und Umweltverschmutzung: „Denn eigentlich ist es doch schon viel zu spät“.

Treffen jeden zweiten Sonntag

Sein düstere Szenario hält die jungen Leute im Durchschnittsalter von 15 bis 16 Jahren aber nicht davon ab, weiter zu machen, im Gegenteil. So treffen sie sich jeden zweiten Sonntag um 15 Uhr am Kinderschutzbund in Gifhorn, um dort gemeinsam neue Aktionen zu planen. Laut Charlotte Bode haben sie unter anderem schon fast 500 Euro an Spenden gesammelt. Von dem Geld wollen die Klimaschützer Bäume pflanzen. Weiterhin diskutieren sie den Plan, den Kontakt zu Kommunalpolitikern aufzunehmen. Und sie überlegen laut Philip Knotz, als nächste große Aktion „in mehreren Schichten“ sieben Tage lang 24-Stunden-Mahnwachen abzuhalten. Und dafür wollen sie sich eventuell mit anderen Fridays For Future-Gruppen aus den umliegenden Städten kurz schließen, um die Aktiven von dort zu dieser Mammut-Mahnwache einzuladen.

Und wenn laut Philip Knotz eine 24-Stunden-Mahnwache so ganz ohne Schlaf auch „ganz schön lang ist“, so habe diese Veranstaltung aber einen unschlagbaren Vorteil – „dass wir uns untereinander allesamt noch viel besser und intensiver kennen lernen“. hik

Von Hilke Kottlick

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