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Gifhorn Stadt Darum radelt Gifhorn für den Klimaschutz
Gifhorn Gifhorn Stadt Darum radelt Gifhorn für den Klimaschutz
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20:48 16.08.2019
Raddemo in Gifhorn: Etwa 50 Teilnehmer schlossen sich der Critical Mass von Fridays for future an. Quelle: Torben Niehs
Gifhorn

Radeln für den Klimaschutz: Einen Tag nach Schulstart legten auch die Umweltbewegten von Fridays for future wieder los. Ein etwa 50-köpfiger Fahrradtross bewegte sich am Nachmittag durch die ganze Stadt.

„Motor aus und Fahrrad fahren“, skandieren die Teilnehmer, als sie über die Braunschweiger Straße rollten – eskortiert wieder von Beamten in zwei Polizeiwagen und auf einem Polizei-Pedelec. Die Critical Mass ist wieder an der Flutmulde gestartet und rollt nun über die Braunschweiger Straße zum Nordhoff-Kreisel, zurück zur Wolfsburger Straße, an der Tangente ausnahmsweise auf dem Radweg zum Lehmweg und dann zurück in die Innenstadt.

Auf der Wolfsburger Straße ist der Tross besonders zu spüren. Dort sammeln sich mindestens 100 Autos hinter ihm, die mit Tempo 15 statt 70 voran kommen und sich entsprechend aufstauen. Doch das ist ja gewollt, die Umweltschützer wollen so auf sich und ihr Anliegen aufmerksam machen.

Motto: Dem Fahrrad gehört die Zukunft

Philipp Knotz gab vor dem Start die Losung des Tages aus: „Anregen darüber nachzudenken, was das Fortbewegungsmittel der Zukunft ist.“ Für den Aktivisten von Fridays for future Gifhorn ein klarer Fall: „Das ist das Fahrrad, nicht das Auto.“

Sie radeln für saubere Luft in der Stadt: Etwa 50 Teilnehmer waren am Freitagnachmittag bei der Critical Mass von Fridays for future in Gifhorn auf den Straßen unterwegs.

Das müssten die Stadtplaner künftig mehr berücksichtigen, sagt der Gymnasiast. Zum Beispiel indem sie breitere Radwege bauten, damit auch Lastenräder Platz haben. Denn Knotz findet, dass sich damit umweltfreundlich größere Einkäufe erledigen ließen.

Dickes Lob an die junge Generation

Maria Gebken fährt schon längst mit dem Fahrrad zum Einkaufen. „Ich finde das ganz toll.“ Damit meint sie nicht nur ihre Art der Fortbewegung, sondern das Engagement der Jugendlichen für Umweltschutz. „Das habe ich eine Zeitlang vermisst.“ Doch die jetzige junge Generation macht mobil – auch die Isenbüttelerin und ihren Mann Willi Ladwig, die bei der Critical Mass mitradeln. „Weil mir eine Änderung in der Verkehrspolitik wichtig ist“, sagt Gebken.

Von Holland kann man Fahrradpolitik lernen

Das Argument führt auch Uwe Heitmann aus Gifhorn an, sich der Raddemo von Fridays for future anzuschließen. „Ich war zweimal in Holland im Urlaub. Wenn man sieht, wie dort die Fuß- und Radwege angelegt sind: Das ist einfach menschenfreundlich.“ Das Radwegenetz in Gifhorn dagegen lade nicht gerade dazu ein, vom Auto auf das Fahrrad umzusteigen. „Ich denke, wir müssen uns ändern.“

Von Dirk Reitmeister

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