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Gifhorn Stadt Fridays for future Gifhorn: Sie können auch leise
Gifhorn Gifhorn Stadt Fridays for future Gifhorn: Sie können auch leise
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18:13 08.11.2019
Mahnwache in der Fuzo: Jeden Monat sucht Fridays for future nun auf diese Art das Gespräch mit Passanten. Quelle: Sebastian Preuß
Gifhorn

Sie können laut, sie können leise, aber locker lassen sie nicht: Fridays for future Gifhorn haben am Freitag eine neue Aktionsreihegestartet. „Jeden zweiten Freitag im Monat machen wir jetzt eine Mahnwache“, sagt Sprecher Philip Knotz.

Am Ceka-Brunnen hatte die Gruppe ihr Infozelt aufgeschlagen. Jedes Mal soll es um ein anderes Thema rund ums Thema Klimaschutz gehen. Beim Auftakt ging es um nachhaltiges Konsumieren. An einer Leine hingen dazu Anregungen wie etwa „vegetarisch leben“, „regionale Produkte“, „Seife statt Duschgel“, „Fahrrad und ÖPNV“ und „Mehrwegflaschen“.

„Bei den Demossind wir ja meistens laut. Hier können wir in Ruhe mit den Leuten ins Gespräch kommen“, erklärt Knotz den Hintergrund der neuen Aktion.

„Einfach wichtig, dass etwas passiert“

Auf jeden Fall werden sie nicht müde, auf das Thema Klimaschutz aufmerksam zu machen. Charlott etwa investiert einen Großteil ihrer Freizeit in Fridays for future. „Das Thema ist mir aber auch wichtig genug.“ So wichtig, dass sie mit ihrem Engagement auch neue Mitstreiter gewinnen konnte. Leah-Jolie (15) ist eine von ihnen. „Wir sind die junge Generation. Und es ist einfach wichtig, dass etwas passiert“, begründet sie ihr Engagement.

Am Nachmittag dann eine erste Zwischenbilanz: Die meisten Gespräche kurbeln die Jugendlichen selbst an. „Viele erzählen, dass sie schon viel für den Klimaschutz tun. Aber viele glauben nicht, dass Fleisch essen nicht so gut ist“, berichtet Charlott.

Nun kommt eine Fahrrad-Demo

Schon am nächsten Freitag geht es weiter in Sachen Klimaprotest: Dann startet wieder eine critical mass, sprich eine Fahrrad-Demo, die um 17 Uhr an der Flutmulde startet. Organisiert wird die erstmalig von Parents for future Gifhorn.

Viele weitere Aktionen stehen an

Für den 22. November planen die Jugendlichen eine große Überraschungsaktion: „Wir beerdigen die Erde. Das wird sehr traurig werden“, verrät Philip Knotz. Eine Woche später dann beteiligen sich die Gifhorner wieder an der weltweiten Klimaprotest-Aktion. Start ist um 10.30 Uhr auf dem Schillerplatz. Dort möchten die Jugendlichen nach der Demo ihre persönlichen Wunschzettel an den Weihnachtsbaum hängen.

Ein anderes Zeichen möchten die Jugendlichen schon seit langem in Gifhorn setzen, mussten jedoch lange auf das Okay der Stadt warten. 20 Bäume möchte Fridays for future pflanzen, angeschafft sind die längst. Nun gibt es Signale, dass diese bald in der Nähe des Schlosssees wachsen können.

Von Andrea Posselt

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