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Gifhorn Stadt Rad-Demo: Fridays for Future Gifhorn ist dabei
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19:25 06.05.2019
Hoffen auf viele Mitradler: Die Organisatoren der Fahrrad-Demo des BUND (v.l.) Manfred Michel und Gerhard Chrost. Quelle: Steffen Schmidt
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Landkreis Gifhorn

Mit 150 bis 200 Radfahrern, die sich durch Wolfsburg, über die Berliner Brücke, die B188 und durch Velstove, Jembke, Tappenbeck, Sandkamp sowie über die Heinrich-Nordhoff-Straße schlängeln, hoffen die Kreisverbände des BUND, wenn sie am Samstag, 11. Mai, zur großen Fahrrad-Demo „Keine A39, Klimaschutz jetzt!“ einladen. Mit der Aktion, die um 11 Uhr am Wolfsburger Bahnhof startet und bei der Kundgebungen vor der City Galerie sowie in Tappenbeck am Schützenheim vorgesehen sind, will der BUND seine Klage gegen den A39-Bau unterstützen.

„Mit der A39 werden gut 500 Hektar Naturlandschaft zubetoniert, hochwertige Naturräume zerstört oder zerschnitten sowie zahlreiche FFH-Gebiete beeinträchtigt“, begründet Manfred Michel, Organsiator der Demo, die Klage des BUND. All das führe zu einer Verschärfung der Klima-Krise und fördere die globale Erwärmung. „Zudem hat auch das Umweltbundesamt die A39 auf die Liste der umweltschädlichsten Projekte gesetzt“, informiert Michel.

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Gegner: Alternativen zu A39 nie richtig geprüft

Hinzu komme, dass die Planung der A39 mittlerweile überholt sei. „Weiter östlich wird parallel die A14 gebaut, ich glaube nicht, dass die A39 heute noch nötig ist“, meint Gerhard Chrost vom BUND Wolfsburg. Zumal es Alternativen gebe: „Man könnte die B4 samt Ortsumgehungen ausbauen. Das wäre sogar schneller. Oder das Geld zum Ausbau des Schienennetzes nehmen“, plädiert Chrost. Doch: „Diese Alternativen wurden nie richtig geprüft, das ist auch Teil unserer Klage“, so Michel.

Bei der Demo soll es nicht nur um die A39 gehen. Chrost: „Wir brauchen generell eine Verkehrswende.“ Auch deswegen freut sich der BUND, dass sich die Friday for Future-Bewegung der Demo anschließen wird. Von Wolfsburg aus ist die Tour 32 Kilometer lang. In Tappenbeck erwartet die Teilnehmer eine Verpflegungsstation.

Von der Redaktion

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