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Gifhorn Stadt Forderung nach attraktiver Doppelspitze
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20:00 03.06.2019
Nach dem Nahles-Rücktritt: Sozialdemokraten im Kreis Gifhorn diskutieren, wie es nun mit der SPD weitergehen soll. Quelle: Archiv
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Landkreis Gifhorn

SPD-Landtagsabgeordneter Philipp Raulfs sieht in der Nahles-Entscheidung eine Möglichkeit, die SPD wieder in die Spur zu bringen. „Der Rücktritt von Andrea Nahles war überfällig, weil sie weder in der Partei noch bei den Bürgern Akzeptanz oder Sympathie wecken konnte“, steht für den Parlamentarier aus Hillerse fest. „Wenn wir die SPD wirklich erneuern wollen, brauchen wir eine attraktive Doppelspitze – und insgesamt muss die Partei jünger und weiblicher werden“, fordert Raulfs, der dem Niedersächsischen Landtag seit Herbst 2017 angehört.

„Schritt aus der Groko unerlässlich“

Für den SPD-Landtagsabgeordneten Tobias Heilmann ist eine Erneuerung der SPD nur möglich, wenn die Sozialdemokraten sich aus der GroKo verabschieden. „Wenn die SPD in der GroKo bleibt, kann sie ihr Profil nicht schärfen – denn alle Erfolge, die auf sozialdemokratischer Initiative beruhen, werden von den meisten Menschen trotzdem der CDU zugeschrieben“, begründet Heilmann seine Position. „Daher halte ich den Schritt raus aus der GroKo für unerlässlich“, sagt der SPD-Landespolitiker aus Ummern.

Einigkeit und neue Themen

Rolf Schliephacke, Chef der SPD-Kreistagsfraktion, plädiert für einen Verbleib seiner Partei in der GroKo. „Die SPD-Minister machen gute Arbeit – insbesondere Hubert Heil“, so Schliephacke. Bedauerlich sei jedoch, dass die von der SPD erzielten Erfolge nicht entsprechend wahr genommen worden sind. „Wenn man erst einmal ein schlechtes Image hat, kommt man aus der Nummer nicht mehr heraus“, kommentiert er das Nahles-Aus – kritisiert in diesem Zusammenhang jedoch aus „Heckenschützen aus der Provinz“. Schliephacke fordert mehr „Einigkeit und neue Themen“, um die SPD aus dem Tief zu holen.

„Im Regen stehen gelassen“

Sabine Irmler, Pressesprecherin des SPD-Ortsvereins und Gifhorner Ratsfrau, spricht sich dagegen aus, die GroKo aufzukündigen. „Unsere Minister machen eine gute Arbeit“, steht für die Sozialdemokratin fest. Zum Nahles-Rücktritt hat sie ihre eigene Meinung: „Es wurde viel gemeckert, man hat sie im Regen stehen lassen – jetzt müssen sich erst einmal Leute finden, die es besser machen.“

Kurz und knapp ist der Kommentar zum Nahles-Aus von Ulrich Stenzel, Chef der SPD-Stadtratsfraktion: „Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.“ Auch Martin Neuhäuser, Chef des SPD-Ortsvereins Gifhorn, sieht im Nahles-Rückzug eine Chance auf eine SPD-Erneuerung. „Wir haben in der zweiten und dritten Reihe auch gute Leute“, sagt er.

Von Uwe Stadtlich

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