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Gifhorn Stadt Forderung der Politik: Stadt soll Hundebesitzern Fläche anbieten
Gifhorn Gifhorn Stadt Forderung der Politik: Stadt soll Hundebesitzern Fläche anbieten
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23:56 10.09.2009
Alternative für die Hundefreunde: Die Stadt soll jetzt prüfen, ob die Wiese zwischen Friedhof und ehemaliger Spedition am Wilscher Weg als Fläche in Frage kommt.
Alternative für die Hundefreunde: Die Stadt soll jetzt prüfen, ob die Wiese zwischen Friedhof und ehemaliger Spedition am Wilscher Weg als Fläche in Frage kommt. Quelle: Photowerk
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Konkret schlägt Stenzel eine Wiese zwischen Friedhof und ehemaliger Spedition Leifert am Wilscher Weg vor. „Die Stadt Gifhorn stellt eine geeignete Fläche als Hunde-Trainingsgelände zur Verfügung“, formuliert Stenzel seinen Antrag, der in den kommenden Ausschusssitzungen beraten werden soll. Die Fläche werde gegebenenfalls gepachtet und sei auf die Bedürfnisse der Tierhalter abzustellen, die vergangenenes Jahr 166.000 Euro Hundesteuer zur Stadtkasse beigetragen haben.

Das hatte Stenzel mit Kopfschütteln in der AZ gelesen: Der Traum vom Hundeplatz, auf dem die Tiere unangeleint nach Herzenslust toben können, ist für rund 20 Halter auf einem dreieinhalb Hektar großen Gelände am Bahnhof Gifhorn geplatzt. Einen Zaun gezogen und Hundespielgeräte aufgestellt: „Das ist alles illegal erfolgt“, begründet Stadtplaner Mario Coling, warum den Hundefreunden ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ins Haus steht.

Das Gelände, das nur über einen Weg der Deutschen Bahn zu erreichen und 120 bis 150 Meter von Bebauung entfernt sei, liege im so genannten Außenbereich und sei daher baugenehmigungspflichtig, so der Verwaltungsfachmann. Weil es auch noch Überschwemmungsgebiet sei, müssten Zaun und Spielgeräte abgebaut werden.

rtm