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Gifhorn Stadt Förderung für Langzeitarbeitslose: Diakonie macht mit
Gifhorn Gifhorn Stadt Förderung für Langzeitarbeitslose: Diakonie macht mit
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15:00 20.11.2019
Stellten die Umsetzung des Teilhabechancengesetzes vor: Andreas Standop (v.l.), Dr. Andreas Ebel, Jens Severitt, Dr. Jens Rannenberg und Rolf Amelsberg. Quelle: Landkreis Gifhorn
Gifhorn

Das Jobcenter zahlt nach dem Teilhabechancengesetz seit Jahresbeginn einen Lohnkostenzuschuss an Arbeitgeber, die Langzeitarbeitslosen eine neue berufliche Perspektive bieten. Die Diakonischen Betriebe Kästorf haben daraufhin neun Langzeitarbeitslosen mit diesem Instrument wieder zu einer Erwerbstätigkeit verholfen. Im Landkreis Gifhorn beziehen derzeit 2326 Menschen Arbeitslosengeld II, etwa 650 von ihnen bekommen bereits seit über sechs Jahren Leistungen vom Jobcenter, könnten diese Förderung also in Anspruch nehmen.

Weitere Arbeitsplätze vorhanden

„Das Teilhabechancengesetz ist ein vernünftiges Instrument, um Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, das zeigen schon die Zahlen nach knapp einem Jahr“, betont Dr. Jens Rannenberg, Vorstand der Dachstiftung Diakonie. Die Kästorfer Qualifizierungsbetriebe haben den Auftrag, sozial benachteiligte Menschen auszubilden und zu qualifizieren und ihnen so die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Hier könnten noch weitere Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose angeboten werden. „Unser Portfolio reicht von handwerklichen bis industriellen Dienstleistungen, der Gartenbau ist ebenso dabei wie Küche oder Altenpflege. Das heißt, wir können den arbeitslosen Menschen ganz vielfältige Arbeitsbereiche anbieten, je nach ihren Qualifikationen und Wünschen“, erklärt Jens Severitt, Geschäftsführer der Diakonischen Betriebe.

Warum das Förderinstrument hilft

Landrat Dr. Andreas Ebel begrüßt diese Förderinstrumente, um Menschen nach langjähriger Arbeitslosigkeit eine echte Chance auf den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu bieten, und auch Andreas Standop, Geschäftsführer des Jobcenters Gifhorn, freut sich über diese neue Fördermöglichkeit. „Zusätzlich wird es dazu ein beschäftigungsbegleitendes- und vorbereitendes Coaching geben, das den Arbeitnehmer unterstützt.“

Hier gibt es weitere Infos

Von dieser Förderung können Arbeitslose profitieren, die länger als sechs Jahre im Leistungsbezug sind und als arbeitsmarktfern gelten. Förderfähig sind Vollzeit-, aber auch Teilzeitstellen. Und nach Paragraf 16e des Sozialgesetzbuches II bestehen auch Fördermöglichkeiten für Menschen, die zwei Jahre Leistungen bezogen haben – die Lohnkostenzuschüsse für die Arbeitgeber betragen dann 75 Prozent im ersten und 50 Prozent im zweiten Jahr. Arbeitgeber, die sich informieren möchten, nehmen Kontakt zu ihrem Ansprechpartner im gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit und des Jobcenters Gifhorn auf oder nutzen die kostenfreie Service-Hotline für Arbeitgeber: (08 00) 45 55 520. Menschen, die Arbeitslosengeld II beziehen und Interesse haben, melden sich für einen Beratungstermin bei ihrem Arbeitsvermittler oder ihrer Arbeitsvermittlerin im Jobcenter Gifhorn.

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