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Gifhorn Stadt 30 Jahre Partnerschaft mit Korssun
Gifhorn Gifhorn Stadt 30 Jahre Partnerschaft mit Korssun
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19:00 06.12.2019
„Korssuner Ring“: Bürgermeister Matthias Nerlich (r.) und Amtskollege Oleksandr Hajdaj mit dem neuen Straßenschild. Quelle: Sebastian Preuß
Gifhorn

Es ist eine Verbindung, die von gegenseitiger Achtung und vielen Aktivitäten geprägt ist: Seit drei Jahrzehnten besteht die Partnerschaft zwischen Gifhorn und Korssun-Schewtschenkiwski in der Ukraine. Das Jubiläum wurde am Freitagnachmittag mit einem Festakt und Empfang im Rathaus gefeiert.

Dank an Ehrenamtliche

Fachbereichsleiter Dr. Klaus Meister, der für die Organisation und den Ablauf der Veranstaltung verantwortlich zeichnete, hatte auch Bürgerinnen und Bürger ins Gifhorner Rathaus eingeladen, die sich in den vergangenen 30 Jahren ehrenamtlich für die Beziehung zu den Menschen in Korssun engagiert haben.

Eine lebendige Partnerschaft, deren Jubiläum lebendig gefeiert wurde: Seit 30 Jahren sind Gifhorn und Korssun-Schewtschenkiwski in der Ukraine verbunden. In Gifhorn wird das demnächst mit der Benennung einer Straße in Korssuner Ring gewürdigt.

„Sie alle sind Botschafter ehrenhalber für Freundschaft und Frieden“, bedankte sich Bürgermeister Matthias Nerlich für das Engagement bei diversen Austausch-Projekten und Hilfsfahrten. In 30 Jahren sei es gelungen, viele Brücken zwischen beiden Städten aufzubauen. „Was sich hier entwickelt hat, ist einfach fantastisch“, so der Bürgermeister. Am Ende seiner Rede hatte Nerlich für die Gäste aus der Ukraine eine ganz besondere Überraschung parat: Er präsentierte ein Schild mit dem Namen Korssuner-Ring – eine neue Straße wird demnächst nach Gifhorns Partnerstadt benannt.

Freunde gefunden

Gifhorns ukrainische Partnerstadt hatte eine achtköpfige Delegation geschickt, um den besonderen Tag zu feiern – an der Spitze der Abordnung Korssuns Bürgermeister Oleksandr Hajdaj. „Wir haben neue Freunde in der Stadt Gifhorn gefunden“, bedankte er sich für ein lebendiges Miteinander. Besonders erwähnte Hajdaj das Hilfsprojekt „Sauberes Wasser für Korssun. Mit dem Siegel auf neuen Partnerschaftsurkunden werde ein Impuls zur Weiterentwicklung der Verbindung gegeben. Auch in Korssun werde demnächst ein Straßenzug nach der Partnerstadt Gifhorn benannt, versprach der ukrainische Bürgermeister. Grußworte sprach im Anschluss Konsul Taras Kulajets vom ukrainischen Generalkonsulat Hamburg.

Chronik präsentiert

Am 20. Dezember 1989 wurde der Partnerschaftsvertrag mit Korssun unterzeichnet: An dieses wichtige Datum wird auch in einem Buch erinnert, das die Partnerschaft mit der ukrainischen Stadt aus Gifhorner Sicht darstellt. Es wurde am Freitag erstmals präsentiert. Autoren sind Grünen-Ratsherr Rüdiger Wockenfuß und Fachbereichsleiter Dr. Klaus Meister. Sie haben 50 Aktenordner und diverse Kisten mit Videos, Büchern, Dokumenten und Urkunden gesichtet. Entstanden ist eine Dokumentation, die den langen Weg der Partnerschaft beschreibt. An humanitäre Hilfe, Bürgerfahrten, Freundeskreise, Austauschprojekte und persönliche Begegnungen wird auf 100 Seiten erinnert. Zeitungsausschnitte, Kartenmaterial, Urkunden und viele Fotos wurden in die Texte eingebaut. 150 Exemplare wurden gedruckt.

Auch die Korssuner hatten zum Jubiläum eine eigene Chronik erstellt und als Geschenk mit nach Gifhorn gebracht. Die Vorstellung der beiden Bücher übernahmen Valentina Dovhopola und Dr. Klaus Meister. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt im Rathaus von dem Korssuner Musiker-Duo Irina Sobotovych und Oleksandr Urdovychko.

Von Uwe Stadtlich

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