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Gifhorn Stadt Fast 200 Teilnehmer bei Ostermarsch durch Gifhorns Innenstadt
Gifhorn Gifhorn Stadt Fast 200 Teilnehmer bei Ostermarsch durch Gifhorns Innenstadt
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13:18 20.04.2019
Zeichen setzen für den Frieden: Fast 200 Gifhornerinnen und Gifhorner waren beim Ostermarsch dabei. Quelle: Michael Franke
Gifhorn

Für den Frieden werben und ein deutliches Zeichen setzen gegen Gewalt, Krieg und Aufrüstung: Fast 200 Gifhornerinnen und Gifhorner beteiligten sich am Ostermarsch, der Samstag durch die Innenstadt führte. Die Inititative Bunt statt Braun hatte dazu aufgerufen. Ein buntes Friedensfest im Georgshof schloss sich an.

Bei strahlendem Sonnenschein, blauem Himmel und fast schon sommerlichen Temperaturen hatten sich die Ostermarsch-Teilnehmer – die Organisation der Veranstaltung lag in den Händen von Martin Wrasmann und Jörg Prilop – pünktlich um 11 Uhr auf dem Schillerplatz getroffen. Zlatko Baba spielte Akkordeon und übernahm beim Auftakt die musikalische Ausgestaltung. „Ich freue mich, dass so viele Organisationen dabei sind und dafür sorgen, dass die europaweite Friedensbewegung an Gifhorn nicht vorbei geht“, zeigte sich Wrasmann mit der Resonanz zufrieden.

Gegen das Wettrüsten und die Abschottungspolitik

Vom Schillerplatz aus führte der Marsch dann über den Steinweg in die Fußgängerzone. Beamtinnen und Beamte der Gifhorner Polizei sicherten und begleiteten den Zug der Friedensbewegten. Einen kurzen Halt gab’s in Höhe der Volksbank. Superintendentin Sylvia Pfannschmidt richtete hier einen eindringlichen Appell an die Politik und verurteilte das Wettrüsten scharf. „Wir haben die Pflicht, unsere Grenzen für Menschen in Not zu öffnen“, wandte sie sich entschieden gegen die Abschottungspolitik in Europa. Auch die Mauern in den Köpfen der Menschen müssten fallen, denn dort manifestierten sich Feindbilder, rief Pfannschmidt zur mehr Hilfe und Verständnis für Flüchtlinge auf.

Viele Partner mit im Boot

Unterstützt wurden Ostermarsch und Friedensfest jedoch nicht nur vom Aktionsbündnis Bunt statt Braun und Gifhorns Kirchen. Die IG Metall, Parteien, der Weltladen, die Flüchtlingshilfegruppe, der Kreisjugendring, die Initiative „Fridays for Future“ und auch die Kreisvolkshochschule waren mit im Boot.

„Grenzen schließen für Waffen und öffnen für Menschen“: Das Bunt-statt-Braun-Motto stand nach dem Marsch im Mittelpunkt des mehr als dreistündigen Friedensfestes. Unter anderem gab’s im Mehrgenerationenhaus eine umfangreiche Ausstellung von Pro Asyl zu sehen, bei der es um Artikel 3 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ging: „Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.“

„Für Essen und Trinken ist ausreichend gesorgt“, übernahm Mehrgenerationenhaus-Chef Eckart Schulte mit seinem Team die Bewirtung und Verpflegung der Ostermarschierer.

Von Uwe Stadtlich

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