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Gifhorn Stadt Erschossene Wölfin: Wurde sie auch noch misshandelt?
Gifhorn Gifhorn Stadt Erschossene Wölfin: Wurde sie auch noch misshandelt?
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16:46 24.07.2019
Große Empörung: Die im Elbe-Seiten-Kanal tot aufgefundene Wölfin wurde vor dem Erschießen offenbar misshandelt. Quelle: picture alliance/dpa
Kreis Gifhorn

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD) hat scharfe Kritik an der Erschießung und möglichen Misshandlung eines Wolfes im Kreis Gifhorn geübt. Neben der illegalen Tötung stehe aufgrund von Fotos der Verdacht im Raum, dass das Tier „bestialisch gequält“ worden sein könnte, sagte Lies am Mittwoch in Hannover.

Der Kadaver der Wölfin war am Sonntagabend im Elbe-Seiten-Kanal gefunden worden. Der Polizei zufolge hatten der oder die Täter versucht, das Tier mit einer Metallschlinge und einem schweren Gegenstand im Kanal zu versenken. Auf einem vom Ministerium verbreiteten Foto ist der tote Wolf mit dem Draht um den Hals zu sehen.

„Keine Toleranz“

Es müsse alles ermöglicht werden, den oder die Verantwortlichen für diese Tat herauszufinden und auch entsprechend hart zu bestrafen, sagte Lies. Eine solche „Selbstjustiz“ sei unverantwortlich, es gebe dafür „überhaupt keine Toleranz“.

Lies fügte hinzu, der Fall bilde gleichzeitig die Dramatik ab, die zwischen Wolfs-Befürwortern und -Gegnern herrsche. Es komme oft zu Reaktionen und Konfrontationen in einem emotionalen Ausmaß, das der Herausforderung überhaupt nicht gerecht werde. „Es ist an der Zeit, dass alle abrüsten“, betonte Lies: „Das was da passiert ist, darf auf keinen Fall wieder passieren.“

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