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Gifhorn Stadt Elternkritik an Zustand der Kita Rosengarten
Gifhorn Gifhorn Stadt Elternkritik an Zustand der Kita Rosengarten
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22:00 02.07.2018
Bemängeln den Zustand der Kita Rosengarten: Vanessa Pruski (li.) und Tatjana Hermann fordern eine zeitige Sanierung. Quelle: Cagla Canidar
Gifhorn

IAm Rosengarten muss etwas passieren, sagen Vanessa Pruski und Tatjana Hermann, die sich mit ihrer Petition direkt an Gifhorns Bürgermeister Matthias Nerlich wenden. „Es geht nicht, dass im Winter die Heizung ausfällt“, berichtet Pruski, deren Sohn Mats (3) ab August die Einrichtung besucht.

Seit mehreren Jahren sei die Anlage defekt, die Kinder hielten sich mit Winterjacken in den Gruppenräumen auf. „Mehrere Firmen waren da, jedoch wurde das eigentliche Problem nie behoben“, schreiben Pruski und Hermann in ihrer Petition auf www.openpetition.de. Die Anlage gehöre grundsaniert, und zwar zum kommenden Winter.

Drei Millionen Euro vorgesehen

Das ganze Gebäude sei sanierungsbedürftig, finden die Mütter und schreiben über undichte Fenster und Türen, marode Toiletten. Statt für mehrere Millionen Euro eine neue Kita zu bauen, sollte die Stadt sich mehr um die bestehenden kümmern.

„Ich sehe einen umfangreichen Sanierungsbedarf der Kita Rosengarten“, räumt Nerlich ein.

Deshalb habe die Stadt auch drei Millionen Euro für das Jahr 2020 vorgesehen. Die Stadt sehe eine umfassende Sanierung vor: neue Fenster, Türen, Haustechnik, Toiletten, Fassade mit Dämmung.

Langer zeitlicher Vorlauf nötig

Dafür sei aber ein längerer zeitlicher Vorlauf nötig, da Arbeiten in solchem Umfang nur schwer während des laufenden Betriebs vorgenommen werden können. Die Stadt müsse dann überlegen, wohin die Gruppen während der Arbeiten ausweichen können.

Es mache auch wenig Sinn, die Heizungs- und Sanitäranlagen kurzfristig vorzuziehen, da sie Bestandteil der großen Maßnahme seien, sagt Nerlich. Deshalb setze die Stadt vorläufig auf Instandhaltung der alten Anlage.

Spielgeräte werden ersetzt

Unabhängig davon würden kaputte Spielgeräte ersetzt – „wie die Nestschaukel, die bereits montiert wurde“, sagt Nerlich. Auch der Sandaustausch und andere kleine Maßnahmen seien bereits beauftragt und erfolgen kurzfristig.

„Sanierung und Kitaneubau sollten nicht gegeneinander ausgespielt werden“, sagt Nerlich. Die Stadt müsse neue Kitaplätze schaffen, weil der Bedarf steige. „Das gelingt nur mit Neubauten.“ Dabei würden die bestehenden Einrichtungen aber nicht aus den Augen verloren, betont der Bürgermeister.

Von Dirk Reitmeister

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