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Gifhorn Stadt Einbruchzahlen im Landkreis Gifhorn sind rückläufig
Gifhorn Gifhorn Stadt Einbruchzahlen im Landkreis Gifhorn sind rückläufig
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15:00 05.11.2018
Einbrecher im Keller: Die Zahl der Taten geht zurück. Quelle: dpa
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Landkreis Gifhorn

Die aktuelle Kriminalstatistik 2017 weist einen deutlichen Rückgang dieser Straftaten aus. Im Gegensatz zu vielen anderen Regionen lebt es sich im Kreisgebiet relativ sicher.

Wohnungseinbrüche sinken

Nach einem Anstieg der Wohnungseinbrüche in 2015/16 sanken die Fallzahlen in 2017 um 128 auf 197 Taten (minus 39,38 Prozent). Aufgeklärt werden konnten 40 Fälle – was einer Aufklärungsquote von 20,30 Prozent entspricht. 81 Taten (41 Prozent) blieben laut Polizeistatistik bereits im Versuchsstadium des Einbruchs stecken. Insbesondere in der dunklen Jahreszeit sind die Ganoven aktiv: Das Gros der bekannt gewordenen Taten ereignete sich in den Monaten November und Dezember.

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Wohnungseinbrüche: Stadt Gifhorn an der Spitze

Brennpunkte in Sachen Wohnungseinbrüche waren die Stadt Gifhorn mit 76 (38,6 Prozent); die Samtgemeinde Papenteich mit 33 Taten und die Samtgemeinde Meinersen mit 22 Taten. Bei Ermittlungen kamen die Spezialisten der Gifhorner Kripo insgesamt 37 Tatverdächtigen auf die Spur. Von diesen waren 30 Täter (81 Prozent) deutscher Nationalität, sieben Täter (19 Prozent) nicht deutscher Nationalität. 14 Einbrecher (drei Prozent) konnten als örtliche Täter (aus dem gleichen Gemeindebereich) identifiziert werden. 23 Tatverdächtige (62 Prozent) waren überörtlicher, überregionaler oder unbekannter Herkunft.

Gesamtzahl der Einbrüche rückläufig

Auch die Gesamtzahl der Straftaten im Landkreis Gifhorn ist rückläufig: 7091 Straftaten sind der Gifhorner Polizei 2017 bekannt geworden. Das waren 373 weniger als im Jahr davor. 4441 Straftaten konnten die Ermittler aufklären – das entspricht einer Quote von 62,63 Prozent (2016: 62,88 Prozent).

Von der Redaktion

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