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Gifhorn Stadt Dürre-Stress lässt Gifhorns Bäume sterben
Gifhorn Gifhorn Stadt Dürre-Stress lässt Gifhorns Bäume sterben
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00:21 16.06.2019
Auf Bewässerungstour mit dem Bauhof: Obwohl regelmäßig gegossen worden ist, haben viele Bäume den Dürrestress nicht überlebt. Quelle: Archiv
Gifhorn

Auch im Gifhorner Stadtgebiet leiden viele Bäume noch immer unter den Spätfolgen des Dürre-Sommers 2018. Der geringe Niederschlag der vergangenen Tage verursacht bei den Bäumen zusätzlichen Stress – sie sterben. Der Bauhof muss die toten Bäume fällen.

Spätfolgen des trockenen 2018-er Sommers

„Obwohl wir im Dürre-Jahr 2018 alles getan haben, um das städtischen Grün zu retten, zeigen sich jetzt an vielen Stellen im Stadtgebiet und in den Ortsteilen die Auswirkungen der langen Trockenphase“, weiß städtischer Tiefbauamtsleiter Joachim Keuch.

Weil es auch in den vergangenen Wochen keine ausreichenden Regenmengen gegeben habe, seien nicht nur Bodendecker, Büsche und Sträucher betroffen. „Bei einer Bestandsaufnahme durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Bauhofes hat sich bereits Anfang Mai gezeigt, dass viele Bäume ein Opfer der Trockenheit geworden sind“, so der Ingenieur.

Die gefällten Bäume waren 30 Jahre alt

Nicht nur junge Bäume, die erst kürzlich gepflanzt worden sind, leiden unter dem so genannten Trockenstress, denn ihre Wurzeln reichen nicht tief genug in den Boden hinein. „Wir haben auch etliche alte Bäume, die einfach abgestorben sind“, verweist Keuch darauf, dass es an einigen Stellen mehr als 30 Jahre alte Birken getroffen habe.

„Zwei dieser Bäume stehen beispielsweise in Winkel auf einem Parkplatz gegenüber des ehemaligen Lönskruges“, so Keuch. Um eine Gefährdung von Passanten und Fahrzeugen auszuschließen, habe der Bauhof handeln müssen: Beide abgestorbenen Bäume mussten gefällt werden.

Es erwischt auch gestandene Eichen

„Es gibt an anderen Stellen im Innenstadtbereich und in den Ortsteilen sogar Eichen, die massive Trockenschäden aufweisen“, verweist Keuch auf weitere Ausfälle. Weitere Baumfällungen und das Ausschneiden von toten Ästen seien notwendig.

Wie auch schon im Vorjahr sei das Bauhof-Team mit Lastwagen, auf denen sich Wassertanks befinden, im Einsatz. Städtisches Grün werde täglich bewässert. Keuch appelliert in diesem Zusammenhang auch noch einmal an die Bürgerinnen und Bürger, die Stadt zu unterstützen. „Wenn vor der eigenen Haustür Pflanzen unter der Trockenheit leiden – einfach einmal selbst zum Gartenschlauch oder zur Gießkanne greifen.“

Von Uwe Stadtlich

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