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Gifhorn Stadt Für Radfahrer bleibt die Ampel ein Ärgernis
Gifhorn Gifhorn Stadt Für Radfahrer bleibt die Ampel ein Ärgernis
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08:00 19.12.2019
Ärgernis an der Dragenkreuzung bleibt: Auch in Zukunft müssen Radfahrer immer erst grün anfordern. Hintergrund sind Sicherheit und Verkehrsfluss. Quelle: Sebastian Preuß (Archiv)
Gifhorn

Die Schaltung der neuen Ampel an der Dragenkreuzung bei Gifhorn wird für Radfahrer und Fußgänger ein Ärgernis bleiben. Das bestätigte die zuständige Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr auf wiederholte Nachfrage der AZ. Hintergrund sind Sicherheit und Verkehrsfluss auf der Straße.

Radfahrer entlang der vorfahrtberechtigten B 188 hatten bei der alten Ampelanlage automatisch grün, wenn der Geradeaus-Verkehr auf der Straße in Richtung Gifhorn und Dannenbüttel auch grün bekam. Jetzt müssen Radfahrer immer erst grün anfordern – was zu Wartezeiten von bis zu zweieinhalb Minuten führen kann. Daran wird sich nichts ändern, sagt Michael Peuke von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel.

Ampel regelt jetzt Rechtsabbiegespuren

Vor dem Neubau hatten die Rechtsabbieger von Dannenbüttel nach Triangel freie Fahrt mit zu beachtender Vorfahrt. Diese Zeiten sind vorbei. Wegen Unfallhäufungen sind jetzt auch alle Rechtsabbieger an der Dragenkreuzung – nicht nur die von Triangel kommenden – mit einer Ampel geregelt. Folglich müssen Radfahrer mit einem Knopfdruck dafür sorgen, dass sie grün und die rechts abbiegenden Autos rot bekommen.

Rechtsabbieger würden Geradeausspur blockieren

„Man könnte es anders schalten“, sagt Peuke auf die Nachfrage der AZ, ob die Rechtsabbieger nicht zeitversetzt grün bekommen könnten, zum Beispiel wenn der Verkehr aus Triangel kommend links abbiegt. Doch das hätte laut Peuke gravierende Auswirkungen auf den Verkehr auf der B 188. Hätten die Fahrtrichtung Triangel rot und gleichzeitig die Fahrtrichtung Gifhorn grün, würden sich aufstauende Rechtsabbieger den Geradeausverkehr blockieren.

Vorfahrt für Leistungsfähigkeit der Kreuzung

Oder man müsste den Umlauf der Grünphasen für alle Stränge ändern, aber: „Das würde einen erheblichen Eingriff in die Leistungsfähigkeit der Kreuzung mit sich bringen.“ Bei beiden Varianten winkt Peuke gleich ab. Denn die B 188 ist nach der B 4 die am meisten befahrene Bundesstraße im Kreis Gifhorn und kam 2017 auf durchschnittlich 17 500 Fahrzeuge, davon 1 300 Lastwagen, in dem Bereich Dragenkreuzung. Da muss der Verkehr auf der Straße möglichst optimal fließen.

Mehr Sicherheit für Radfahrer

Nicht zuletzt sieht Peuke durch die jetzige Regelung die Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger verbessert. Jetzt sei mit der Ampel eindeutig geklärt, wer Vorrang habe. Vorher habe immer Gefahr bestanden, dass sich Auto- und Radfahrer ins Gehege kämen.

Von Dirk Reitmeister

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