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Gifhorn Stadt Helios: Neuer Chefarzt für die Kinder- und Jugendklinik
Gifhorn Gifhorn Stadt Helios: Neuer Chefarzt für die Kinder- und Jugendklinik
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11:00 19.09.2019
Neuer Chefarzt für die Kinder- und Jugendklinik am Helios Klinikum Gifhorn: Dr. Andreas Widera (v.l.), sein Vorgänger Dr. Suhail Mutlak, Ärztlicher Direktor Dr. Stefan Sudmann und Geschäftsführer Tobias Hindermann. Quelle: Christian Albroscheit
Gifhorn

Dr. Andreas Widera wird zum 1. Oktober neuer Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Helios Klinikum Gifhorn. Er folgt damit auf Dr. Suhail Mutlak, der insgesamt 33 Jahre am Gifhorner Klinikum tätig war – und am Mittwoch in den Ruhestand verabschiedet wurde.

33 Jahre am Gifhorner Klinikum

Zahlreiche Kollegen und Weggefährten waren zur Verabschiedung von Dr. Suhail Mutlak gekommen. Der 1947 in Haifa geborene Mutlak war seit dem 1. April 1986 am Gifhorner Klinikum beschäftigt. Zunächst als leitender Oberarzt der Kinder- und Jugendklinik und seit 2000 als deren Chefarzt. Mutlak blickte auf viele glückliche Momente zurück: den Start in Gifhorn, die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Kollegen und anderen Abteilungen, Eltern, die sich bedankt haben, aber auch die Zeit mit seiner Familie. „Für dieses Glück bin ich sehr dankbar. Es trägt mich in die Zukunft“, sagte der scheidende Chefarzt.

Das ist Dr. Andreas Widera

Sein Nachfolger Dr. Andreas Widera blickt auf eine mehr als 15-jährige Tätigkeit in leitenden Funktionen zurück. So war der 56-Jährige zuletzt als Chefarzt in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Sana Klinikum Offenbach tätig. „Ich brenne für die Kindermedizin und freue mich auf alles, was kommt“, sagte Dr. Widera. Er wolle auf Altbewährtes aufbauen und finde ein hervorragendes Team vor, „das durch seine fachliche Qualifikation die komplette Bandbreite der Kinder- und Jugendmedizin abdeckt“.

Familienmedizin im Fokus

Eigene Schwerpunkte möchte der verheiratete Vater zweier Kindern vor allem in puncto Familienmedizin setzen. „Für mich ist in der Kinder- und Jugendmedizin der familienmedizinische Ansatz zentral“, so Dr. Widera. „Ich sehe die jungen Patienten von Anfang an, also ab der Geburt, auch als Teil und im Zusammenhang mit ihrem sozialen Umfeld, meist als Teil einer Familie.“ deshalb sei die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Geburtshilfe und Kinderheilkunde nicht nur personell, sondern auch strukturell von Bedeutung.

Dr. Mutlak war stets Vorbild für die Kollegen

Für die Kinder- und Jugendklinik blickte leitender Oberarzt Dr. Bernd Antosch, der lange Jahre eng mit Dr. Suhail Mutlak zusammengearbeitet hat, auf die gemeinsame Zeit zurück. „Wie du immer für die Kinder da warst, hat uns beeindruckt. Du bist unser Vorbild“, sagte Antosch. Er hob besonders Dr. Mutlaks Engagement für behinderte Kinder und die Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe hervor. Bescheidenheit, Gelassenheit, Vertrauen und Souveränität zeichneten den nun scheidenden Chefarzt aus. „Du hinterlässt Spuren am Gifhorner Klinikum“, sagte Antosch.

Das sagt der Klinikgeschäftsführer

In die tritt ab dem 1. Oktober Dr. Andreas Widera. „Ich freue mich, mit Dr. Widera einen engagierten und kompetenten Kinderarzt mit langjähriger Erfahrung sowie einen Spezialisten für Früh-, Neugeborenen- und Kinderintensivmedizin für unser Klinikum gewonnen zu haben“, sagte Klinikgeschäftsführer Tobias Hindermann.

Mehr zur Kinder- und Jugendklinik

12. September 2013: Ein Clown für die Klinik-Kinder

22. September 2013: Buntes Fest: Blick hinter die Kulissen der Kinderklinik

24. März 2014: Gütesiegel für die Gifhorner Kinderklinik

14. Dezember 2015: Wölfi und VfL-Kickerinnen in der Kinderklinik

Von Christian Albroscheit

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