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Gifhorn Stadt 35 Minuten in zwei Grad kaltem Wasser
Gifhorn Gifhorn Stadt 35 Minuten in zwei Grad kaltem Wasser
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12:00 28.01.2019
Wackere Wasserwachtler vom DRK: Diese Hartgesottenen nahmen am Donauschwimmen in Neuburg teil. Quelle: privat
Gifhorn/Neuburg

Eisig kalt, aber das Herz heiß beglückend: Das ist die Donau für Mitglieder der DRK-Wasserwacht aus Gifhorn. Diesmal waren sechs Unerschrockene beim traditionellen Donauschwimmen in Neuburg in Bayern dabei.

Die Lufttemperatur betrug drei Grad, das Wasser kam auf zwei: „Kalt, aber nur ein bisschen“, sagt Horst Kraemer vom Gifhorner DRK, der diesmal das Team aus sechs Gifhorner und einem Helmstedter Schwimmer nur begleitet hat. Für die knapp viereinhalb Kilometer brauchten die sieben diesmal 35 Minuten. „Die Strömung war ganz ordentlich, wir waren ziemlich schnell da.“

Etwa 1900 Teilnehmer seien bei dem Event dabei gewesen, darunter einige, die noch härter als die im Neoprenanzug schwimmenden Gifhorner drauf waren: „Diesmal waren einige sogar nur in Badehose dabei“, sagt Kraemer. „Das ist schon besonders mutig.“

Zu gewinnen gibt es für die Gifhorner Donauschwimmer nichts, denn deren 560 Kilometer sind deutlich weniger als die weiteste Anreise – diesmal wohl aus Südafrika. Vielleicht klappe es ja kommendes Jahr, dann sei einer der Ihren in China, schmunzelt Horst Kraemer.

Doch es komme den Donauschwimmern gar nicht auf einen Titel an, versichert der Wasserwachtler. „Darum geht es ja nicht, dass man da was gewinnen kann.“ Wichtiger sei etwas ganz Anderes: „Es ist einfach dieses Event, die Atmosphäre.“ Viele Leute im Wasser, nochmal so viele Zuschauer daneben und tolle Darbietungen, die einige Gruppen mitten in der eiskalten Donau munter veranstalteten, zählt der DRK-Mann auf: „Das ganze Feeling ist schön.“

Von Dirk Reitmeister

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