Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Gifhorn Stadt Aus der Gifhorner Boxmühle wird die Johann-Trollmann-Halle
Gifhorn Gifhorn Stadt Aus der Gifhorner Boxmühle wird die Johann-Trollmann-Halle
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
07:00 29.10.2019
Event nach der Umbenennung: Das Dinner-Boxen. Quelle: Sebastian Preuß
Anzeige
Gifhorn

Die Stadt Gifhorn lädt für Freitag, 1. November, um 17 Uhr, alle Bürger zur Namensgebung der Boxmühle in „Johann-Trollmann-Halle“ in den Cardenap 2-4 ein. Mit diesem Event soll der in Wilsche geborene Boxer Johann „Rukeli“ Trollmann geehrt werden.

Dinner-Boxen

Im Anschluss an die Namensverleihung beginnt um 18.30 Uhr das Dinner-Boxen. Hierzu benötigen die Gäste eine Eintrittskarte für 45 Euro. Darin erhalten sind ein Büfett und sämtliche Getränke. Die Karten sind nur beim Box-Club erhältlich unter Tel. (0 53 71) 1 62 85 oder (01 75) 77 43 603.

Anzeige

Wie Mohammad Ali

Johann Trollmann wuchs mit acht Geschwistern in Hannovers Altstadt auf und boxte das erste Mal in seinem achten Lebensjahr. Schon in jungem Alter gewann der sinto-deutsche Boxer den Norddeutschen Meistertitel und vier Mal die Regionalmeisterschaft.

Rukeli Trollmann Quelle: unbekannt

Als Mittelgewichtler bewegte er sich schnell und wich seinen Gegnern gekonnt aus, im richtigen Moment schlug er dann mit einem starken Punch zu. Diese Technik war Jahre später auch bei Mohammad Ali zu beobachten.

Den Sieg nicht gegönnt

Oft musste der Boxer rassistische Kommentare über sich ergehen lassen, beispielsweise wurde er als tanzender Zigeuner bezeichnet. Dass die nationalsozialistische Sportbehörde Trollmann als eine Bedrohung für das Bild von der überlegenen arischen Rasse ansah, konnte man im Juni 1933 sehen, als er gegen Adolf Witt um die Deutsche Meisterschaft im Halbschwergewicht antrat und eindeutig zu gewinnen schien, doch der Kampf wurde als unentschieden gewertet.

Erst in die Wehrmacht, dann ins Lager

1939 wurde der Boxer in die Wehrmacht einberufen und im Oktober 1942 in das Konzentrationslager Neuengamme bei Hamburg gebracht. Von hier aus gelangte er über ein Häftlingskomitee in das Nebenlager Wittenberge, wo er im Februar 1944 erschlagen wurde.

Von Mette Engel

Ja, man kann mit Pfannen Tennis spielen. Und Sandsäcke nach Gefühl befüllen. Das und mehr stellten die Jugendfeuerwehren beim Kreis-Orientierungsmarsch durchs Boldecker Land unter Beweis.

28.10.2019

Es hat nur kurze Zeit gedauert, dann sind die neuen Ampeln an der Kreuzung Calberlaher Damm in Gifhorn das erste Mal ausgefallen. Das hatte auch Auswirkungen auf den Zugverkehr. Die Bahn ist auf Ursachenforschung.

28.10.2019

Die Gifhorner Feuerwehr hat wieder einmal bewiesen, dass ihre Hilfe unverzichtbar ist. In einem Mehrfamilienhaus in Gifhorn steckte ein Paar in einem Fahrstuhl fest.

28.10.2019