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Gifhorn Stadt Digitalisierung: So bewegt sie Gifhorns Handel
Gifhorn Gifhorn Stadt Digitalisierung: So bewegt sie Gifhorns Handel
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14:00 23.07.2019
Digitalisierung: Auch der Handel stellt sich den neuen Herausforderungen. Quelle: dpa
Gifhorn

Auch wenn die Ware noch analog im Regal steht, kommt der Innenstadt-Handel von heute nicht um die digitale Welt herum. Udo von Ey, Chef des Kaufhauses Schütte, wagt einen Blick in die Zukunft.

Mit einem Lächeln blickt von Ey auf den quietsch-orangenen Lego-Porsche – ein Renner auch in den Sozialen Medien. Mit denen hat von Ey eigenen Angaben zufolge gute Erfahrungen gemacht. „Es macht viel Arbeit, aber es ist eine Art der Kommunikation.“ Schütte ist somit dort, wo sich seine Zielgruppe tummelt.

Die Homepage als digitales Schaufenster

Wer diesen Aufwand scheue, sollte wenigstens eine Homepage mit Hinweis auf Öffnungszeiten und Kernkompetenzen haben. „Das ist ein digitales Schaufenster nach außen“, sagt von Ey. Und es müsse gepflegt sein. Er wünschte sich, dass die Plattform Onlinecity mehr ins Bewusstsein käme. Sie gebe ein Bild des Angebots der Gifhorner Innenstadt. „Es geht darum, Frequenz nach Gifhorn zu bringen“, sagt von Ey, der Vorsitzender der City-Gemeinschaft ist. „Es ist wichtig, bei OnlineCity mitzumachen.“

Die Emotion gibt es nur im Laden

Udo von Ey trinkt einen Schluck Cappuccino in seinem Café gleich neben dem Lego-Porsche und spricht vom Erlebnis Einkaufen. „Es gibt nichts Schöneres, als gemeinsam mit seinem Kind hier eine schöne Zeit zu verbringen.“ Die Ware im Original ansehen und anfassen. Schütte hat auch einen Onlineshop, aber den sieht von Ey eher als digitales Schaufenster, in dem die Kunden sehen, dass er auch Weber-Grills habe. Für ihn bleibt die Emotion das Zugpferd in den Laden. „Sie werden keinen digitalen Kaffee kriegen.“

„Das Menschliche kann keine App ersetzen.“

Allerdings möchte es der Kunde gern bequem. Und da sieht von Ey Potenziale in der Digitalisierung. Vielleicht führen die Kunden bald in ein schrankenloses Parkhaus, das über Kennzeichen-Erfassung und App automatisch abrechnet. „So etwas kann ich mir in den kommenden zehn, 15 Jahren denken.“ Das Bezahlen sei inzwischen mit der ec-Karte auch nur durch Auflegen möglich, gleichwohl 60 Prozent des Umsatzes noch bar flössen. „Das Bezahlen per Smartphone wird kommen.“ Die Kunden werden bald ihr Phone an eine Ware halten und über eine App Infos dazu erhalten. Das sieht er nur als Ergänzung, sein Fachpersonal will er behalten. „Das Menschliche kann keine App ersetzen.“

Werden Roboter künftig sein Warenlager sortieren? Das kann sich von Ey nicht vorstellen. Ebenso wenig, dass die Kunden sich die Ware nehmen und deren Smartphone beim Verlassen des Kaufhauses bezahlt. „Wir haben so viele Teile“, winkt der Kaufmann ab. Es lohne sich nicht, 2,50-Euro-Artikel mit Chips zu bestücken.

Von Dirk Reitmeister

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