Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Gifhorn Stadt Digitalisierung in Schulen: Gifhorn drückt aufs Tempo
Gifhorn Gifhorn Stadt Digitalisierung in Schulen: Gifhorn drückt aufs Tempo
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:23 25.05.2019
Digitalisierung: Gifhorner Schulen haben noch Nachholbedarf. Quelle: dpa
Gifhorn

Ohne ein funktionierendes WLAN ist zukunftsgerichteter Unterricht – auch an Gifhorns sieben Grund-, einer Haupt- und zwei Realschulen – kaum noch machbar. „Für eine möglichst schnelle und auch wirtschaftlich beste Lösung für die Breitbandanbindung der Schulen wird zurzeit eine Kooperationsvereinbarung mit dem Landkreis Gifhorn geprüft“, heißt es in einer Vorlage.

Markt-Erkundungsverfahren läuft

Wie schon für die Versorgung der so genannten weißen Flecken bei der Internetanbindung gebe es aktuell einen weiteren Förderaufruf, über den Schulen und Krankenhäuser mit Breitband versorgt werden sollen, so die Verwaltung. An diesem Aufruf wolle sich der Landkreis über seinen Regiebetrieb Breitband beteiligen und alle Schulen im Kreisgebiet an das Glasfasernetz anbinden (AZ berichtete). Zurzeit laufe hierzu das erforderliche Markt-Erkundungsverfahren an, das unter anderem für die Kostenermittlung nötig sei.

Abwarten gilt nicht, Eile ist geboten: Um die Schulen im Stadtgebiet über den Regiebetrieb und mit der Förderung anbinden zu können, sei eine Kooperationsvereinbarung nötig, die sich inhaltlich eng an die bereits für die weißen Flecken geschlossene Vereinbarung anlehnt, wirbt die Verwaltung um Zustimmung der Politik.

Es hapert bei der Internetbrandbreite

Denn: Neben einer veralteten Hardwarelandschaft sei das größte Problem die geringe Internetbandbreite in den Schulen. Die schlechte Netzwerkanbindung bremse die Digitalisierung und das effektive Arbeiten mit schon vereinzelt in den Schulen vorhandenen modernen EDV-Endgeräten (zum Beispiel Activeboards) aus.

Die Ausarbeitung dieser Vereinbarung benötige noch Zeit, auch wegen der Kostenermittlung – der Landkreis muss jedoch bereits schnellstmöglich (auch für die Gifhorner Schulen) den Förderantrag stellen, da die Mittel hierfür im „Windhundverfahren“ vergeben werden, mahnt die Verwaltung zur Eile.

Daher soll der Rat, der am 17. Juni tagt, über diesen Stand der Planungen unterrichtet werden, so die Verwaltung. Die Vereinbarung selbst kann eventuell erst nachträglich zur Kenntnis gegeben werden.

Die Beschlussempfehlung für den Schulausschuss – er tagt am 28. Mai, 16 Uhr, öffentlich – lautet: „Die Stadt Gifhorn wird beauftragt, die erforderlichen organisatorischen und finanziellen Mittel bereitzustellen und die erarbeitete IT-Konzeption für die städtischen Schulen umzusetzen.“

Von Uwe Stadtlich

Gifhorn Stadt AZ-Serie „Gifhorn 4.0“ - Was Arzt und Apotheker 2.0 können

Die Digitalisierung in der Medizin soll bald die Medikation optimieren, die Strahlenbelastung verringern und Papier sparen. Gifhorner Fachleute sprechen über die Vorteile und Chancen.

25.05.2019

264 legten sich am letzten Tag im Jahr 2018 noch einmal ins Zeug und schnürten für den Silvesterlauf die Turnschuhe – das zahlte sich jetzt wieder für herzkranke Kinder aus, die in Hannover in der MHH behandelt werden.

22.05.2019

Der Florett- und Degen-Fechter Claas Leister vom MTV Gifhorn oder der Ski-Rennfahrer Mick Mühe vom SV Jembke: Zwischen diesen beiden jugendlichen Sportlern müssen sich die AZ-Leser entscheiden. Bei der Kandidatensuche des Kreissportbundes nach Sportlern des Jahres in der Kategorie Jugend wurden die beiden vorgeschlagen.

22.05.2019