Digitale Gifhorner Messe zur Berufsfindung geht in den Endspurt
Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Gifhorn Stadt Digitale Gifhorner Messe zur Berufsfindung geht in den Endspurt
Gifhorn Gifhorn Stadt

Digitale Gifhorner Messe zur Berufsfindung geht in den Endspurt

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:00 30.06.2021
Digitale Berufsorientierungsmesse Gifhorn: Noch bis Freitag können Jugendliche sich hier über Berufe und Unternehmen informieren.
Digitale Berufsorientierungsmesse Gifhorn: Noch bis Freitag können Jugendliche sich hier über Berufe und Unternehmen informieren. Quelle: MMO
Anzeige
Gifhorn

Es läuft gut auf der digitalen Berufsorientierungsmesse in Gifhorn– für Jugendliche, die einen Ausbildungsplatz suchen und für Anbieter dieser Plätze. Das digitale Format läuft seit Montag und geht jetzt in den Endspurt. Wer noch dabei sein möchte, muss sich sputen, noch bis Freitag, 2. Juli, läuft die Messe unter unter der Schirmherrschaft des Bundesarbeitsministers Hubertus Heil, der eine digitale Grußbotschaft an die Jugendlichen geschickt hat.

Auf die Beine gestellt haben dieses digitale Angebot die Allianz für die Region, die Bundesagentur für Arbeit, die Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg und – für die technische Umsetzung – Madsack Medien Ostniedersachsen (MMO), der Verlag, in dem auch die Aller-Zeitung erscheint. Für alle kein Neuland. „Wir haben solche Formate schon in Wolfsburg und in Salzgitter umgesetzt, und es hat gut geklappt“, berichtet Bernd Manthey, Leiter Berufliche Orientierung und Nachwuchssicherung bei der Allianz für die Region, in einer Videokonferenz zur Vorstellung der Messe für Lehrkräfte.

Schon am ersten Messetag gibt es 6299 Seitenaufrufe

Und er ist auch begeistert vom bisherigen Verlauf: „Der erste Messetag hat schon sehr vielversprechend begonnen. Viele hundert Besucher haben das Angebot bereits genutzt und haben sich informiert. Besonders freut uns, dass alle Aussteller davon profitiert haben; kein Stand wurde unter 100 Mal aufgerufen. Wir wünschen der Messe weiterhin einen guten Verlauf und freuen uns auf alle weiteren Besuche. Insbesondere würden wir uns freuen, wenn auch Eltern – vielleicht gemeinsam mit ihren Kindern – die Gelegenheit nutzen, sich über die Vielfalt der vorgestellten beruflichen Möglichkeiten zu informieren.“

Bereits am Montag, dem ersten Messetag, gab es unter www.waz-online.de/bogifhorn exakt 6299 Seitenaufrufe der 269 Nutzer dieses Angebotes. Im Durchschnitt waren sie jeweils 10,03 Minuten online und informierten sich über Möglichkeiten für ihre Ausbildung. Die virtuellen Stände der teilnehmenden Firmen wurden zwischen 101 und 192 Mal geklickt. Klarer Top-Favorit: die Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg, gefolgt vom Edelstahlhersteller Butting in Knesebeck mit 184 Klicks – gleichauf mit dem Bundeswehr Karrierecenter.

„Wir freuen uns sehr über das große Interesse der Schülerinnen und Schüler und die Klickzahlen. Gerne weisen wir noch einmal auf unseren Video-Chat hin, den die Schüler direkt über unseren Stand buchen können. Nutzen Sie auch gerne das Kontaktformular, dann melden wir uns direkt bei den interessierten Schülern, um Fragen zu klären“, sagt dazu Daniela Neuschulz vom Personalmanagement der Sparkasse.

Am Dienstag hatten bereits 393 Nutzer die digitale Berufsorientierungsmesse für Gifhorn besucht und dabei 8435 Seitenaufrufe erzeugt. Und der Trend der drei meistbesuchten Stände setzte sich am Dienstag fort – wieder lagen die Favoriten von Montag vorne.

Das sind die Vorteile und so funktioniert es

Welche Vorteile die digitale Variante hat, erklärt Jörg Arndt von MMO, der das Projekt gemeinsam mit Marco Jablonowsky betreut, was die technische Umsetzung angeht. „Die Schüler können rund um die Uhr vorbeischauen. Aber auch außerhalb des Zeitslots, der für die Schule reserviert ist, können die Jugendlichen noch mal mit ihren Eltern oder alleine einzelne Messestände genauer ansehen, Kontaktdaten hinterlassen oder sich für ein persönliches Gespräch verabreden.“

Jablonowsky erklärt, was die Aussteller hinter den blinkenden Buttons hinterlegen: Das reicht von PDF-Dateien und Flyern über Bildergalerien bis hin zu Videos, und an jedem Stand gibt es ein kleines Briefsymbol, hinter dem sich ein Kontaktformular verbirgt. Außerdem sind Live-Chats möglich. „Das sind Einzel-Chats, keine Gruppen-Chats, und sie funktionieren so ähnlich wie der WhatsApp-Chat“, erklärt Arndt.

Von der AZ-Redaktion