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Gifhorn Stadt Der Gifhorner Weihnachtsmarkt bekommt 2020 ein völlig neues Konzept
Gifhorn Gifhorn Stadt Der Gifhorner Weihnachtsmarkt bekommt 2020 ein völlig neues Konzept
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21:26 22.10.2019
Gifhorns Weihnachtsmarkt: 2020 soll es Veränderungen geben. CDU und Grüne werten dafür eine Umfrage aus. Quelle: Michael Franke (Archiv)
Gifhorn

In einem Monat öffnet Gifhorns Weihnachtsmarkt seine Pforten. Die Veranstaltung mitten in der Fußgängerzone sorgt seit Jahren für Diskussionen – und auch Kritik. Die Ratsmehrheit aus CDU und Grünen will die Sache jetzt angehen. Auf einer Klausurtagung im Harz soll am Wochenende über eine Neuausrichtung und Umgestaltung des Marktes gesprochen werden.

Kritik ernst nehmen

„In diesem Jahr läuft noch einmal alles so wie in den Vorjahren, aber 2020 gibt es definitiv Veränderungen“, kündigt CDU-Fraktionschef Thomas Reuter an. Rund 40 Buden und Stände, die in einer langen Reihe „schlauchartig“ aneinander gereiht sind: Die Kritik von Bürgerinnen und Bürgern, die sich ein neues und attraktiveres Gesicht für ihren Weihnachtsmarkt wünschten, würde die Ratsmehrheit ernst nehmen, so Reuter.

Seit Jahren gibt’s Diskussionen um die Gestaltung des Gifhorner Weihnachtsmarktes. CDU und Grüne wollen jetzt auf einer Klausurtagung im Harz eine Umfrage auswerten und Änderungen für 2020 beraten.

„Es muss sich etwas ändern, doch über die Details müssen wir in aller Ruhe und sachlich reden“, erklärt der Fraktionschef der Christdemokraten. Dabei müsse es im Kern darum gehen, ein „echtes Zentrum“ für den Weihnachtsmarkt zu finden und schaffen. „Natürlich geht es in der Weihnachtsmarkt-Zeit auch um ein sinnvolles Ausweichquartier für den Wochenmarkt“, erklärt der CDU-Chef. Schillerplatz, Marktplatz und der Bereich um den Ceka-Brunnen: Über mögliche Standorte beider Märkte soll „ergebnisoffen“ diskutiert werden. Als Ausweichmöglichkeit für den Wochenmarkt sei auch der Kaninchengarten denkbar. Dort habe der Wochenmarkt schon früher stattgefunden.

Lückenschluss und Änderung

Den Weihnachtsmarkt mit allen Ständen ganz auf den Marktplatz stattfinden lassen: Wenn auch zukünftig dort eine Eisbahn stehe, werde diese Fläche ganz sicher nicht ausreichen, so Reuter. Weihnachtsmarktstände, die kurz hinter dem Kaufhaus Schütte enden, und eine Eisbahn, die viele Meter davon entfernt sei: Auch über einen Lückenschluss oder eine Änderung dieser Situation, die vielen Bürgerinnen und Bürgern nicht gefalle, werde man auf der Klausurtagung sprechen.

Umfrage auswerten

„Wir werden jedoch nicht über die Köpfe von Betroffenen hinweg entscheiden“, stellt Reuter klar. Bei der Entscheidungsfindung werde darum eine aktuelle Umfrage ausgewertet, die der CDU-Stadtverband auf den Weg gebracht habe. Markt- und Weihnachtsmarkt-Beschicker sowie Gifhornerinnen und Gifhorner seien befragt worden. Auch die Meinung der Geschäftsleute und der Wirtschafts- und Stadtmarketing GmbH (WiSta), die den Weihnachtsmarkt organisiere, werde Berücksichtigung finden.

Keine Patentlösung

„Eines ist jedoch auch klar – Gifhorn wird nie mit Riesen-Weihnachtsmärkten wie in Lüneburg, Lübeck, Hannover oder Braunschweig konkurrieren können“, so Reuter. Alleine ein Weihnachtswald-Aufbau nach dem Vorbild von Goslar würde Kosten zwischen 150 000 und 200 000 Euro verursachen, schätzt der CDU-Chef. „Es geht uns um eine einvernehmliche und auch finanzierbare Lösung.“ Dabei macht Reuter kein Hehl daraus, dass es keine „Patentlösung“ gebe. Selbst innerhalb der Mehrheitsgruppe herrschten unterschiedliche Meinungen zu dem Thema vor.

Von Uwe Stadtlich

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