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Gifhorn Stadt Das macht der milde Winter mit dem Arbeitsmarkt in Gifhorn
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11:25 03.01.2020
Milder Winter: Einen leichten Anstieg der Arbeitslosenzahlen für den Kreis Gifhorn meldet die Agentur für Arbeit. Quelle: Oliver Berg/dpa
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Landkreis Gifhorn

Der Winter, der bislang noch nicht wirklich Winter war, hat sich entsprechend nur moderat auf den Arbeitsmarkt in der Region ausgewirkt. So meldet die Helmstedter Agentur für Arbeit für Gifhorn, dass im Dezember die Zahl der Arbeitslosen um 80 Personen auf 3646 anstieg, das macht eine Quote von 3,8 Prozent.

Für Januar wird mit mehr Arbeitslosen gerechnet

„Die Temperaturen sind noch moderat und auch der Wunsch der Betriebe, das Personal in den Unternehmen zu halten, sorgte dafür, dass die Außenberufe noch nicht im größeren Umfang entlassen haben. Im Januar wird die Zahl der Arbeitslosen erfahrungsgemäß aber weiter ansteigen,“ erläutert Ulf Steinmann, Leiter der Agentur für Arbeit Helmstedt.

Quote liegt unter dem Vorjahr

Die Zahlen: Die Arbeitslosigkeit im Bereich Gifhorn ist von November auf Dezember um 80 auf 3646 Personen gestiegen. Das waren 120 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug im Dezember 3,8 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 4,0 Prozent. Dabei meldeten sich 881 Personen neu oder erneut arbeitslos, 71 weniger als vor einem Jahr, und gleichzeitig beendeten 803 Personen ihre Arbeitslosigkeit (–241). Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 11 207 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 345 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 11 360 Abmeldungen von Arbeitslosen (–519). Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Dezember um sieben Stellen auf 883 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 472 Arbeitsstellen weniger. Arbeitgeber meldeten im Dezember 212 neue Arbeitsstellen, sieben weniger als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 2955 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das eine Abnahme von 75.

Fachkräftemangel macht Sorgen

Steinmann geht davon aus, dass der Arbeitsmarkt 2020 in der Region stabil bleiben wird. Aber etwas Sorgen schwingen in seinem Ausblick auch mit: „Die schwächer werdende Konjunktur wirkt sich weiterhin auf die gemeldeten Stellen aus. Zwar ist die Nachfrage nach Arbeitskräften vor allem nach Fachkräften weiterhin auf einem hohen Niveau, jedoch verzeichnen wir einen deutlichen Rückgang der gemeldeten Stellen gegenüber dem Vorjahr.“

Von Andrea Posselt

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