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Gifhorn Stadt Darum taugt die blaue Tonne nicht als Briefkasten
Gifhorn Gifhorn Stadt Darum taugt die blaue Tonne nicht als Briefkasten
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00:17 06.11.2018
Ärger um den Zustelldienst von DPD: Ein Bote legte das Paket für einen Gifhorner in die blaue Tonne – dann kam die Müllabfuhr. Quelle: Sebastian Preuß
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Gifhorn

„Das Pakete, das einen Warenwert von 40 Euro gehabt hat, ist futsch“, ärgert sich der 54-Jährige aus dem Eyßelheideweg darüber, dass der DPD-Mitarbeiter nicht den Wunschzustellort – ein Gewächshaus auf seinem Grundstück – genutzt habe. „Die Lieferung wurde definitiv in die blaue Papiermülltonne gesteckt, die nur einen Tag später geleert worden ist“, kann es der Gifhorner nicht fassen. Für Jenz einfach unvorstellbar: Der skandalöse Vorgang habe sich nur wenig später bei einer weiteren Paketsendung wiederholt.

Widerruf bei DPD hat nicht viel gebracht

„Ich habe nach der ersten Panne das so genannte Abstell-Okay beim DPD widerrufen“, schildert der 54-Jährige den Lauf der Ereignisse. „Um nicht noch einmal einen solchen Ärger zu haben, wollte ich meine Pakete zukünftig lieber selbst an Paketstationen abholen“, erklärt der Gifhorner. Im Internet bestellte er dann nur kurze Zeit später einen Akku für den Laptop seines Sohnes.

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Trotz Abstell-Widerruf habe sich der DPD-Ärger wiederholt, erklärt der Gifhorner. Per Mail sei ihm vom Deutschen Paketdienst mitgeteilt worden, dass die von ihm erwartete Sendung bei einem Nachbarn „Herr/Frau Meyer“ abgegeben worden sei. „Einen Nachbarn mit dem Namen Meyer gibt es jedoch in meinem Umfeld nicht“, wunderte sich Michael Jenz über die Mail. Des Rätsels Lösung entdeckte der 54-Jährige dann nur wenig später in seinem Briefkasten. „Auf dem Paketzettel wurde mir vom DPD mitgeteilt, dass das Paket wieder in der blauen Tonne abgelegt worden ist“, ärgert sich der 54-Jährige.

Vorwurf: DPD reagiert nicht auf die Kritik

Auf seine Kritik habe der DPD bisher überhaupt nicht reagiert. „Die stellen sich stur“, ist Jenz sauer. Statt Schadenersatz gab’s vom Paketversand-Marktführer nur einen kurzen Ratschlag: Jenz möge sich doch bitte direkt mit der Firma in Verbindung stellen, bei der er die Waren bestellt habe.

Von Uwe Stadtlich

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