Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Gifhorn Stadt Darum konnte die Feuerwehr Syrtaki retten
Gifhorn Gifhorn Stadt Darum konnte die Feuerwehr Syrtaki retten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:43 27.06.2019
Brand im Alten Postweg: Die Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindern. Quelle: Cagla Canidar
Gifhorn

Alarm am Alten Postweg in Gifhorn: Am Donnerstagmittag stand das Restaurant Syrtaki in Flammen. Was zunächst dramatisch aussah, endete dann doch noch glimpflich.

Einige glückliche Umstände führten dazu, dass der offenbar in einem Schuppen neben dem Gebäude entstandene Brand nicht zu einem erheblichen Gebäudebrand führte. Per Zufall war Ortsbrandmeister Maik Schaffhauser daselbst dienstlich mit einem Feuerwehrwagen auf dem Alten Postweg unterwegs, als er den Qualm im hinteren Bereich des Syrtaki bemerkte und Alarm schlug. Außerdem nahm er erste Löschversuche mit einem Feuerlöscher des Dienstwagens vor.

Sirenen-Alarm am frühen Donnerstagnachmittag in der Gifhorner Innenstadt verhieß nichts Gutes: Doch die Feuerwehr war schnell genug, und so ging der Brand im Alten Postweg gerade noch einmal glimpflich aus.

„Mit Unterstützung von Nachbarn“, berichtet Schaffhauser. Die Helfer wollten den Flammen unter anderem mit weiteren Feuerlöschern, einem Gartenschlauch und Gießkannen beikommen. Doch gut war, dass Schaffhausers Leute bald vor Ort waren – nach drei Alarmierungen um 13.43, 13.45 und 13.49 Uhr. „Alle sind bei der Arbeit, und wir brauchen genug Reservekräfte“, begründet Ralf Müller den Vollalarm – beim dritten Mal mit der Sirene.

Sirenenalarm zahlte sich aus

Der sollte sich auszahlen. Laut Einsatzleiter Lothar Bunk haben fünf Minuten den Unterschied gemacht. Nämlich fünf Minuten später, und das ganze Dach hätte in Flammen gestanden. „Das zeigt, dass Zeit ein wesentlicher Faktor ist.“

So konnten die 24 Einsatzkräfte das Feuer schon nach etwa einer halben Stunde löschen. „Die Fassade brannte in voller Ausdehnung“, so Bunk. Die Einsatzkräfte entfernten außen einige Dachziegeln und gingen auch von innen unter Atemschutz an das Dach heran. Nach den Nachlöscharbeiten belüftete die Wehr die Räume und vergewisserte sich laut Bunk mit einer Wärmebildkamera, dass es keine weiteren Glutnester mehr gab.

Anwohner retteten sich rechtzeitig

Das Restaurant war zum Zeitpunkt des Feuers noch nicht geöffnet, alle Anwohner schon aus dem Haus, als die Ortswehr eintraf. Der Inhaber mochte am Mittag noch nicht abschätzen, wie groß der Schaden am Gebäude ist und wann er wieder öffnen kann. „Gott sei Dank“ sei es offenbar nochmal glimpflich ausgegangen, so seine Reaktion nach dem ersten Schrecken.

Warum das Feuer in dem Schuppen neben dem Gebäude ausbrach, ist noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Von Dirk Reitmeister

Nach den tropischen Temperaturen der vergangenen Tage können Menschen in Wolfsburg und Gifhorn ein wenig durchatmen. Die Temperaturen liegen bei angenehmen 20-22 Grad. Doch die nächste Hitzewelle ist bereits im Anmarsch. Besonders das Arbeiten fällt bei großer Hitze schwer. Wie angenehm sind die Temperaturen bei Ihnen auf der Arbeit?

27.06.2019

Dieser Sonderdienst hatte es in sich: Neubokels Freiwillige Feuerwehr geht an ihre Grenzen und lernt dabei, was sie alles schafft, obwohl sie nur über eine Grundausstattung verfügt.

27.06.2019

Die Freibadsaison in der Region ist bescheiden gestartet. Der Juni hat die Betreiber und die Badegäste dagegen beglückt. Jetzt hoffen alle, dass die Siebenschläferregel wie schon 2018 zutrifft.

27.06.2019