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Gifhorn Stadt Darum fährt die Gifhorner Feuerwehr groß auf
Gifhorn Gifhorn Stadt Darum fährt die Gifhorner Feuerwehr groß auf
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06:00 20.05.2019
Aktionstag rund um die Feuerwehr: Vor und in der Stadthalle Gifhorn gab es ein buntes Programm. Quelle: Maren Kiesbye
Gifhorn

Es gab für die wissbegierigen Kinder ein Tanklöschfahrzeug und eine Drehleiter eingehens zu besichtigen. Und mitsamt echten antiken Feuerwehrhelmen konnten Kinder sich im Drehleiterkorb niederlassen.

Mit Strahlrohr und Pumpen wurde die Treffsicherheit der Besucher auf eine Spritzwand getestet. Und im großen Saal der Stadthalle gab es noch viel mehr Kurzweiliges zum Toben, Spielen und Ausprobieren: zwei Hüpfburgen, riesige Legosteine, eine Süßigkeiten-Wurfmaschine, Kinderschminken, eine Malstation und vieles mehr.

Insgesamt rund 30 Mitglieder der aktiven Gifhorner Wehr, der Jugend- und der Kinderfeuerwehr waren vor Ort und sorgten für einen reibungslosen Ablauf und viel gute Laune. Auch kulinarisch war einiges geboten: Es gab Hot Dogs zum Selberbelegen, Pommes, Eis und Waffeln – also alles, was Kinder so gern mögen.

„Wir machen wie jedes Jahr sehr gerne bei dem Feuerwehr-Sam-Aktionstag der Stadthalle mit“, erklärte Brandschutzerzieher und Hauptorganisator Michael Sohr. „Gerade in diesem Jahr freuen wir uns natürlich auch, hier nebenher ein bisschen Werbung für unsere 150-Jahr-Feierlichkeiten im September machen zu können.“

Premiere für Maskottchen Bruno Brenzlig

So war auch zum ersten Mal das neue Maskottchen der Gifhorner Feuerwehr, ein Bär namens Bruno Brenzlig in Feuerwehr-Kluft, mit dabei. Er verteilte neben Kinder-Finder-Stickern auch Informationsmaterial für das Feuerwehr-Jubiläum.

Sohr erläuterte, dass eine Hauptbotschaft des Aktionstages darin liege, kleinen Kindern die Angst vor Feuerwehrleuten in kompletter Montur zu nehmen: „Daher laufen immer mal wieder ein paar von uns hier mit Atemschutzmasken herum – denn im Ernstfall sollten Kinder sich nicht vor uns verstecken, sondern uns vertrauen.“

Veranstaltungsorganisatorin Stefanie Schrader von der Stadthalle Gifhorn war begeistert von dem gewaltigen Zulauf: „Die Feuerwehrmann-Sam-Show war schnell restlos ausgebucht, und bei dem diesjährigen herrlichen Wetter ist der Zulauf für den Feuerwehr-Aktionstag noch besser als in den Vorjahren.“

So rettet Sam den Zirkusauftritt in Pontypandy

Die musikalische Kindershow „Feuerwehrmann Sam“ ging in der Gifhorner Stadthalle am Sonntagnachmittag bereits in die dritte Runde. Wieder waren sämtliche Eintrittskarten bereits vor Monaten restlos ausverkauft. Rund 500 Kinder erlebten mitsamt Eltern und Großeltern, wie der Held den Zirkus in Pontypandy rettete.

Theater für Kinder: Feuerwehr Sam ist mal wieder in der Gifhorner Stadthalle im Einsatz. Quelle: Maren Kiesbye

Norman Price, das stadtbekannte Chaotenkind, hat Langeweile, denn es sind Ferien, und alle seine Freunde sind verreist. Daher freut er sich sehr, dass der Zirkus Berfettini ein Gastspiel in Pontypandy gibt. Er beschließt, als weltgrößter Zauberer Normani mitzuwirken. Das geht natürlich, wie alles was Norman anpackt, gründlich daneben. Doch zum Glück sind wie immer Feuerwehrmann Sam mitsamt seinem Feuerwehrlöschzug Jupiter sowie seinen Kollegen Elvis, Penny und Hauptfeuerwehrmann Steele die Retter in letzter Minute, so dass die geplante Zirkusvorstellung doch noch stattfindet.

Schon bei den ersten Klängen der Feuerwehrmann Sam-Titelmelodie hatte das Ensemble Theater auf Tour sein Publikum fest in der Hand, jeder Takt wurde eifrig mitgeklatscht. Die jungen Besucher fieberten mit, als Norman Price schon zu Beginn des Stückes in seiner ersten Klemme steckt: Sein Kopf ist in einem Zaun verklemmt, und alle Kinder helfen mit, Feuerwehrmann Sam zu rufen.

Brandschutzerzieher lobt das Kindertheater als lehrreich

„Eine wirklich tolle Kinderserie“, findet Brandschutzerzieher Michael Sohr. „Die gefährlichen Situationen rund um die Feuerwehrarbeit sind für kleinere Kinder sehr lehrreich dargestellt. Und vieles lässt sich von Großbritannien auch hierher übertragen. Mit eigentlich dem einzigen Unterschied, dass es in Pontypandy eine Berufsfeuerwehr gibt und nicht wie in Gifhorn eine Freiwillige Feuerwehr.“

Die Kostüme der Darsteller sind durch große Kopfmasken sehr nahe am animierten Vorbild. Die durch die Masken fehlende Mimik machen die Darsteller mit Gestik wett

Von Maren Kiesbye

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