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Gifhorn Stadt Dachschaden: Sanierung kostet mehr Geld
Gifhorn Gifhorn Stadt Dachschaden: Sanierung kostet mehr Geld
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19:00 04.11.2019
Bauarbeiten am Otto-Hahn-Gymnasium: Für die Beseitigung eines Dachschadens sind zusätzlich 180 000 Euro erforderlich. Quelle: Sebastian Preuß (Archiv)
Gifhorn

So hatte sich der Kreis die energetische Sanierung am Otto-Hahn-Gymnasium (OHG) nicht vorgestellt: Bei Arbeiten im Ostflügel wurde ein großflächiger Dachschaden festgestellt. Um schnell handeln zu können, sind überplanmäßig 180 000 Euro nötig. Die Politik hat für die Ausgabe grünes Licht gegeben. „Im Kreistag gab’s 39 Ja-Stimmen für die Bereitstellung des Geldes“, so Landkreis-Sprecherin Sina Sosniak.

Neue LED-Beleuchtung

Im Rahmen der Investitionsmaßnahme „Dach und LED“ wurde bereits die Beleuchtung im Nordflügel des Otto-Hahn-Gymnasium auf energiesparende Beleuchtung umgestellt. Zurzeit läuft die energetische Sanierung der Dächer des Ostflügels – und dabei wurde die unerfreuliche Entdeckung gemacht.

Unangenehme Überraschung

Vor Ausschreibung der Maßnahme seien Teile des Daches geöffnet worden, um den Zustand unterhalb der Dachhaut zu prüfen. Dabei hätten sich keine Besonderheiten ergeben. Als jedoch mit Beginn der Dachdeckerarbeiten großflächig Dachhaut entfernt wurde, kam es zu der bösen Überraschung: Es stellte sich heraus, dass die darunter liegende Dämmschicht aus Styropor in weiten Teilen vollständig durchnässt ist. „Sie hat damit kaum noch Dämmwirkung und kann auch nicht wieder getrocknet werden“, beschreibt der Kreis den Zustand.

Dämmschicht muss raus  

Die alte Dämmschicht muss raus, bevor eine neue Dämmung aufgebracht werden kann. Für das Entfernen und die fachgerechte Entsorgung des durchnässten Materials ist die Summe von 180 000 Euro nötig. Entsorgungskosten in dieser Größenordnung seien nicht Teil der Investitionsmaßnahme, so der Kreis. Sie seien im Rahmen der Bauunterhaltung abzurechnen. Ausreichende Mittel stünden jedoch nicht mehr zur Verfügung – darum die außerplanmäßige Ausgabe. Eine Deckung der Summe ist gegeben – aus dem Topf „Einrichtungen für Asylbewerber“.

Andere Projekte aufgeschoben

Damit der Bauablauf für die Dachdeckerarbeiten nicht verzögert wird und es schnell weiter gehen kann, wurden zunächst andere Bauunterhaltungsprojekte aufgeschoben – unter anderem am Gymnasium Hankensbüttel, an der Müllerschule und der BBS I – und das hierfür vorgesehene Geld für die „unvorhergesehene Maßnahme am OHG“ bereitgestellt.

Schwebezustand aufgehoben

Dieses geschah, obwohl auch die anderen Maßnahmen dringend sind und zum Teil die Aufträge bereits vorbereitet waren. Mit der jetzt getroffenen Entscheidung der Politik wird dieser Schwebezustand nun aufgehoben. Die weiteren Arbeiten an den anderen Standorten können angeschoben und beauftragt werden.

Von Uwe Stadtlich

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